Das Kettenherz!
| Die Schönheit | 29.11.2008 | ||||
| Sie war 16, als ich sie das erste Mal traf. Ein Anblick, der mir das Wasser in die | |||||
| Mundwinkel trieb. War sie ein Engel? Elfenhaft schwebte sie vorbei, mit Augen, | |||||
| die wie Diamanten funkelten, ein Lächeln, welches einen dahin schmelzen ließ. | |||||
| Hatte schon gehört, daß Kriege wegen einer einzigen Frau geführt wurden und das | |||||
| dabei tausende Männer ihr Leben ließen. Hmmmh! Bei ihr konnte ich es mir | |||||
| vorstellen. | |||||
| Das Doofe war nur, daß sie ihren Marktwert kannte und nicht nur ich so empfand. | |||||
| Sie war das Nummer 1 Girl. Überall wo sie auftauchte, bildete sich sofort eine | |||||
| Menschentraube. Sie konnte jeden haben, was sie auch wußte. | |||||
| Obwohl sie von Natur aus, schon sehr schön war, unterstützte sie ihre Ausstrahlung | |||||
| noch mit einem außergewöhnlichen Styling und dezentem Make Up.. Sie zeigte | |||||
| selbstbewußt immer ein wenig mehr, als andere Frauen, was ihr schnell, den Ruf | |||||
| einer Dirne einbrachte. Meiner Meinung nach, war es aber nur der blanke Neid, derer, | |||||
| die von Gott nicht mit so einer Schönheit gesegnet waren. Auch ihre beiden besten | |||||
| Freundinnen, die immer mit ihr abhingen, waren neidisch, hätten es aber niemals | |||||
| zugegeben, weil sie gehörten zu dem Kreis, wo andere Mädels nie rein kamen. | |||||
| Dadurch, daß sie immer mit ihr abhingen, hatten sie auch Vorteile. Sie wurden | |||||
| automatisch mit zu den angesagtesten Party´s eingeladen, führten ein | |||||
| ausschweifendes Leben, lernten die coolsten Typen kennen und brauchten nie für | |||||
| ihre Getränke zu bezahlen. Das sie ihren Freundinnen ab und zu mal die Freunde | |||||
| ausspannte, nur um mal kurz zu zeigen, daß sie es kann, nahmen sie stillschweigend | |||||
| hin. Ihre Freundinnen waren natürlich, nicht annähernd so schön wie sie, versuchten | |||||
| aber mitzuhalten, was aber nur manchmal gelang, wofür sie auch sofort mit | |||||
| Missachtung und Ausgrenzung abgestraft wurden. Sie war das " IT GIRL " und so | |||||
| sollte es auch bleiben. | |||||
| Ihre Unschuld verlor sie schon mit 13. Ein Fehler, den sie heute noch bereut. | |||||
| Damals war sie mit dem Kapitän der Fußballmannschaft zusammen und eines | |||||
| Abends machten sie es in einem dunklem Kellergang. Die Nummer war grotten - | |||||
| schlecht und wenn sie sich nicht im entschiedenen Moment zurückgezogen hätte….. | |||||
| Der Blödmann hatte ihr versprochen, bevor es ihm kommt, ihn vorher rauszuziehen, | |||||
| was er natürlich nicht tat. Sie hatte Glück, daß nix passierte, machte sich aber | |||||
| Gedanken darüber und beschloss, Tage später mit ihrer Mutter zum Frauenarzt zu | |||||
| gehen und sich die Pille verschreiben zu lassen. Für sie war die Pille, wie ein | |||||
| Freifahrtschein, jetzt kannte sie keine Grenzen mehr und genoss die neue Freiheit. | |||||
| Aids war zu der Zeit noch kein Thema, man machte sich Gedanken über Syphilis | |||||
| und Tripper. | |||||
| Eines Tages, sie war gerade 18, lernte sie Armin kennen. Ein Modellathlet, wie er | |||||
| im Buche steht. | |||||
| Das es Liebe auf den ersten Blick war, konnte man so nicht sagen, aber sie wollte | |||||
| ihn unbedingt haben. Alle sagten: Schau mal, was für ein hübsches Paar! | |||||
| Sie heirate ihn, weil er das Beste war, was auf dem Markt zu kriegen war und sie | |||||
| hatte das Beste verdient. Schnell bekam sie 2 Kinder und alles schien chico. | |||||
| Viel zu spät, erkannte sie, daß er seine Gewohnheiten nicht geändert hatte. | |||||
| Er hatte eine Affäre nach der anderen, ging auf Party´s und besoff sich jedes | |||||
| Wochenende mit seinen Kumpels. Sie klammerte sich an die Kinder und dessen | |||||
| Erziehung, während er sie immer mehr isolierte. Ihre Freundinnen besuchten sie | |||||
| schon lange nicht mehr und auf einer Party, war sie auch das letzte Mal mit 19. | |||||
| Ein goldener Käfig, im wahrsten Sinne des Wortes, aber trotz alle dem würde sie | |||||
| sich niemals eingestehen, daß sie damals einen Fehler gemacht hatte. Die Jahre | |||||
| vergingen und die Kinder wurden größer. Den einzigen Kontakt, zur Außenwelt, | |||||
| hatte sie durch ihre Nachbarin. Sie trafen sich öfter auf einen Kaffee und die Kinder | |||||
| spielten zusammen im Garten. | |||||
| Immer öfter betrachtete sie sich im Spiegel und fand immer mehr Zeichen der Zeit. | |||||
| Ihr Haar glänzte nicht mehr, Falten zeichneten sich ab und die sonst so straffe | |||||
| Brust, gab auch langsam der Schwerkraft nach. Der Zweifel fraß sie langsam auf. | |||||
| Immer mehr lies sie sich gehen, aß ungezügelt, rauchte eine, nach der anderen | |||||
| und schminkte sich nicht mehr. Ein Teufelskreis! Denn, je mehr sie sich gehen lies | |||||
| je unzufriedener fühlte sie sich. Getrunken hatte sie nicht, daß wollte sie den Kindern | |||||
| nicht antun, aber ab und zu mal ne Pille, um wieder Happy zu sein, war schon drin. | |||||
| Es kam, wie es kommen mußte, Armin hatte ne Neue und verließ sie. | |||||
| Sie war alleine mit den Kindern, die mittlerweile auch schon in der Pubertät waren | |||||
| und immer öfter ausgingen und weg blieben. Was sollte sie mit der wiedererlangten | |||||
| Freiheit anfangen? Sie war einsam, gebrochen und unsicher. Keine Spur mehr von | |||||
| dem einstigem " IT GIRL ". Trotzdem, sie fasste sich ans Herz und wollte es noch mal | |||||
| wissen. Sie stylte sich in altbekannter Manier und machte sich auf den Weg in die | |||||
| nächste Disco. Nichts war so wie früher! Die Leute starrten sie an, lachten sie aus | |||||
| und tuschelten hinter ihrem Rücken. Entschlossen setzte sie sich an den Tresen | |||||
| und bestellte ein Longdrink. Die Atmosphäre, die Leute, alles war ihr fremd und sie | |||||
| fühlte sich unwohl. Enttäuscht stöckelte sie nach Hause. In den zwei Stunden, die | |||||
| sie ausgehalten hatte, sprach sie nur ein besoffener, verschwitzter, aus dem Mund | |||||
| stinkender Mittvierziger an. Einen kurzen Moment überlegte sie, aber so tief war sie | |||||
| doch noch nicht gesunken, auch wenn der letzte Sex schon Jahrzehnte her war. | |||||
| Den letzten Sex mit Achim hatte sie als sie mit dem Jüngsten im 4. Monat war. | |||||
| Selbst da hatte er nur sein eheliches Pflichtprogramm durchgezogen. Einmal rauf, | |||||
| ein paar kurze Bewegungen und fertig. Kein Vorspiel, kein Gefühl, enttäuscht und | |||||
| unbefriedigt blieb sie zurück. Obwohl es ihr nicht langte war es Sex und für einen | |||||
| kurzen Augenblick hatte sie wieder das Gefühl, begehrenswert zu sein. | |||||
| Einen Dildo hatte sie sich auch mal besorgt, aber auch der konnte sie nicht | |||||
| befriedigen, das war nicht ihr Ding. Obwohl sie sich den Schwengel mit Schamesröte | |||||
| im Gesicht, mit größter Überwindung, in einem Sex Shop besorgte, feuerte sie das | |||||
| Ding anschließend in die Mülltonne, nicht ohne ihn vorher abzuwaschen und ihn in | |||||
| Zeitungspapier einzuwickeln. Wenn die Nachbarn den finden würden!!!! | |||||
| Wo sie so Zuhause rumsitzt und nichts mit sich anzufangen weiss, kam sie auf die | |||||
| Idee, ihre alten Freundinnen anzurufen. Chantalle sagte zu und so trafen sie sich | |||||
| in einem Cafe, um über alte Zeiten zu plaudern. Die Begrüßung war gekünzelt | |||||
| freundlich. Chantalle sagte: Du siehst aber gut aus! Aber an dem Unterton hörte sie | |||||
| , daß sie eigentlich sagen wollte: Scheiße, wie siehst du denn aus! Obwohl Chantalle | |||||
| sich auch nicht zu ihrem Vorteil entwickelt hatte. Sie lebte jetzt am Stadtrand in | |||||
| einem Ghetto und sah aus wie eine polnische Hartgeldhure. Das Treffen blieb kühl | |||||
| und so versprachen sie sich, dies irgendwann noch mal zu machen, obwohl beide | |||||
| wußten, daß das nie geschehen wird. | |||||
| Ihre Freundin Claudia lebte mit Bernd, einem Ex von ihr, in einem kleinem | |||||
| Einfamilienhaus in der Vorstadt. Sie hatte eine sieben jährige Tochter, war | |||||
| glücklich und zufrieden. Claudia lud sie auf einen Kaffee ein und hier war die | |||||
| Begrüßung herzlich und offen. Sie fühlte sich geborgen und seit Jahren mal wieder | |||||
| wohl. Sie lachten viel und es war ein gemütlicher Nachmittag, bis Bernd von der Arbeit | |||||
| kam. Claudia sah sofort, daß Bernd sich blendend mit ihr verstand und hatte Angst, | |||||
| daß sie ihr Bernd wieder ausspannen würde. Deswegen sagte sie bei der | |||||
| Verabschiedung, daß sie nicht mehr kommen solle, da sie Bernd liebt und ihn | |||||
| nicht verlieren möchte. Geknickt ging sie nach Hause. | |||||
| Die Wochen vergingen und nichts änderte sich. Ihre Tochter hatte einen Freund | |||||
| und blieb immer öfter und länger bei ihm und ihr Sohn hing mit seinen Kumpels | |||||
| vorm PC ab. Und sie, sie war alleine und unglücklich. Armin meldete sich gar nicht | |||||
| mehr, nach dem die Scheidung durch war, überwies aber regelmäßig die Alimente. | |||||
| Als Armin´s Neue sie anrief und zur Hochzeit einlud, platzte sie fast am Telefon. | |||||
| Tief verletzt feuerte sie den Hörer auf die Gabel. Was die Neue zuletzt hörte, war: | |||||
| Du kannst mich mal! Ihre Ex Freunde wollten auch nix mehr von ihr wissen. Die | |||||
| Enttäuschung, saß noch tief, wie sie damals mit ihnen umgegangen war und | |||||
| außerdem war sie ja auch nicht mehr das blühende Leben. | |||||
| Ich war zum Kaffee bei einer alten Freundin, die zufällig, die besagte Nachbarin war. | |||||
| Sie erzählte mir von ihrer Nachbarin und ich sagte: Frag sie doch mal, ob sie rüber | |||||
| kommen möchte! Sie kam und ich sah eine gebrochene Frau, vom Leben gezeichnet. | |||||
| Ich hatte sie jetzt über 20 Jahre nicht mehr gesehen und sie konnte sich an mich | |||||
| nicht erinnern, weil ich damals unsichtbar für sie war. | |||||
| Dies war das erste mal, daß ich mich mit ihr unterhalten konnte, ohne das man | |||||
| mich so wie früher aufmischte oder wegschubste. Ich erzählte ihr, welchen | |||||
| Eindruck sie bei mir hinterließ und das ich Jahre lang noch von ihr geträumt hatte. | |||||
| Sie war gerührt und verschämt und als sie mir einem Seitenblick zuwarf, sah ich | |||||
| für einen kurzen Augenblick das Funkeln in ihren Augen, wie ich es schon einmal | |||||
| sah. Meine alte Freundin war mit einem Lächeln auf den Lippen schon lange wieder | |||||
| ins Haus gegangen. Es wurde schon dunkel und wir saßen immer noch mit kaltem | |||||
| Kaffee auf´m Tisch, im Garten und quatschten. Je länger wir redeten, je mehr erkannte | |||||
| ich, das sie keine unnahbare Göttin war, sondern eine Frau mit durchaus irdischen | |||||
| Problemen. Wo war das hochnäsige, die Oberflächlichkeit, das Männer verachtende, | |||||
| was ich ihr immer unterstellt hatte? Es war nichts davon zu finden! Hatte ich | |||||
| ihr all die Jahre unrecht getan! Allmählich verstand ich, daß die Schönheit kein Segen, | |||||
| sondern ein Fluch war und das ihr Leben nur aus falschen Entscheidungen bestand. | |||||
| Ich fragte sie, ob sie jemals in ihrem Leben, einen Menschen geliebt hatte. Natürlich | |||||
| sagte sie: Meine Kinder! Nein, sagte ich, das mein ich nicht! Die Männer, die du | |||||
| hattest! Sie überlegte lange und sagte dann: Ich weiß nicht! Ich verstand und sah | |||||
| die Unsicherheit in ihren Augen. Der Triumph darüber einen Mann zu besitzen und | |||||
| ihn ins Bett zu bekommen und die Befriedigung, die man dabei empfindet, es geschafft | |||||
| zu haben, ist keine Liebe, sondern Genugtuung. Also hat sie nie das wunderbare | |||||
| Gefühl, sich fallen zu lassen und zu genießen kennen gelernt. | |||||
| Ich stand auf und sagte zu ihr: Komm mit, wir haben viel nachzuholen! | |||||
| In meinen Augen sah sie immer noch so aus wie früher und ich machte mich auf den | |||||
| Weg ihren Körper zu erfahren. Wir setzten uns auf den Rasen und ich sagte ihr, sie | |||||
| möge die Augen schließen, in dem Augenblick, wo meine alte Freundin, die | |||||
| Fensterrolladen herab ließ und die Straßenlaternen an gingen, Ich strich ihr durch | |||||
| ihr blondes Haar, entfernte das Haargummi. Sie schüttelte ihre Mähne auf und | |||||
| plötzlich hatte sie was animalisches an sich, mit ihren wild zerzausten Haaren. | |||||
| Sie hatte vertrauen zu mir und genoss die Streicheleinheiten. Wie lange mußte sie | |||||
| darauf warten. Meine vorsichtigen, zärtlichen Berührungen ließen ihren Körper | |||||
| beben. Ich genoss es, wie sie tief atmete und sich ihre Brust hebte und senkte. | |||||
| Ihre Nasenflügel flatterten vor Erregung, was mich in meinem Tun bestätigte. | |||||
| Katzenhaft und zufrieden schmiegte sie sich an meine tanzenden Hände und ich | |||||
| begann ihren ganzen Körper von oben nach unten abzuküssen. Ihr gefiels und mein | |||||
| Verlangen wurde fordernder. Voller Wolllust biss ich ihr in die Schultermuskulatur, | |||||
| was ihr ein Stöhnen entlockte. Mein fester Druck der Hände knetete ihre Rücken - | |||||
| muskulatur durch, so dass sich rote Striemen abzeichneten. Sie verlangte immer | |||||
| mehr und ich war bereit es ihr zu geben. Sie gab sich völlig hin und sie erfuhr Freuden | |||||
| die sie nie zuvor verspürt hatte. Was ein Orgasmus war, mußte sie auch erst neu | |||||
| erfahren, aber davon sollte sie noch genug bekommen, wir standen ja erst am | |||||
| Anfang der Ausbildung, außerdem war sie eine sehr gelehrige Schülerin! | |||||
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| So, wie sie jetzt war, wollte ich sie nicht! Ein Muttertier, immer drauf bedacht, ein gutes | |||||||||||||||||
| Vorbild für ihre Kinder zu sein und darauf, was die Nachbarn wohl denken. Außerdem | |||||||||||||||||
| war sie durch die Erfahrungen der letzten Jahre, völlig verunsichert und nervös! | |||||||||||||||||
| Nun, ich bin nicht der nette Onkel von neben an und sie nicht die Unschuld vom Lande! | |||||||||||||||||
| Alles was folgen sollte war im gegenseitigem Einverständnis und sie war froh, jemanden | |||||||||||||||||
| zu haben, der ihr Beachtung schenkte. Ich war schon immer ein großer Fan von | |||||||||||||||||
| " The Joy of Sex " , in Deutschland besser bekannt als " Die Geschichte der O " | |||||||||||||||||
| und nun hatte ich ein Subjekt zum Spielen gefunden! Das sie mir hörig war, erkannte ich | |||||||||||||||||
| schon nach kurzer Zeit und sie nahm alles was ich ihr sagte begierig auf und setzte | |||||||||||||||||
| es umgehend um. Innerhalb eines halben Jahres, war sie wieder gertenschlank und | |||||||||||||||||
| drogenfrei, was mich sehr freute. Die neue " Freiheit" tat ihr sichtlich gut. | |||||||||||||||||
| Es war an der Zeit sie zu erziehen. In klitzekleinen Schritte entzog ich mich ihr immer | |||||||||||||||||
| mehr, sodaß die Sehnsucht in klitzekleinen Schritten immer größer wurde. Unsere Ausbildung | |||||||||||||||||
| machte Fortschritte! Mittlerweile lief sie im Passgang, am Halsband und senkte ihren | |||||||||||||||||
| Blick. Sie vermied es, mir direkt in die Augen zu schauen, weil dies ein Zeichen ihres | |||||||||||||||||
| Ungehorsam´s gewesen wahre und sie strikte Befehle zu befolgen hatte. Wenn ich mich | |||||||||||||||||
| setzte, nahm sie zu meinen Füßen platz und sie war glücklich, wenn ich zu ihr sagte, | |||||||||||||||||
| daß sie etwas gut gemacht hatte und ich ihr über die Haare strich. Sie war voll auf mich | |||||||||||||||||
| fokosiert und tat alles um mich zufrieden zu stellen. | |||||||||||||||||
| Nun war es an der Zeit, sie mit in die Öffentlichkeit zu nehmen, dazu gingen wir erstmal | |||||||||||||||||
| in eine der edelsten Boutiken und kleideten sie neu ein. Sie sah hammermäßig aus! | |||||||||||||||||
| Ein schwarzes Kleid, welches ihre Kurven und Rundungen betonte, behielt sie gleich an. | |||||||||||||||||
| Die 12 cm Stilettos gaben dem Ganzen noch den Schliff! Durch die High Heels wiegten | |||||||||||||||||
| sich die Arschbacken im Takt der Wollust! Ihre Beine wirkten wie grazile, zerbrechliche | |||||||||||||||||
| Mamorsäulen und ihre weiße Haut, gab ihr eine mystische Aura! | |||||||||||||||||
| Unser nächster Weg führte uns zum Juwelier, wo wir ihr ein 5 cm breites | |||||||||||||||||
| Diamantencollier besorgten, welches sehr eng saß und einem Hundehalsband ähnelte. | |||||||||||||||||
| Dies sollte sie immer dran erinnern, wo sie hin gehört und außerdem verdeckte es ihre | |||||||||||||||||
| Druckstellen, des Halsbandes, welches sie Zuhause trug. Nachdem sie frisiert und | |||||||||||||||||
| gestylt wurde, begaben wir uns in eins der Restaurants, wo nur die Highsociety verkehrte | |||||||||||||||||
| und man als Normalsterblicher keinen Tisch bekam. | |||||||||||||||||
| Mit unserem schwarzen Benz parkten wir direkt vor der Tür und noch bevor der Diener | |||||||||||||||||
| die Tür öffnen konnte, war ich um den Wagen gespurtet und öffnete die Büchse der | |||||||||||||||||
| Pandora! Eins ihrer endlos langen Beine blitzte hervor und schon alleine bei dem Anblick | |||||||||||||||||
| bekam der Diener einen Ständer und den Mund nicht mehr zu. Ich gereichte ihr die Hand | |||||||||||||||||
| und half ihr aus dem Vehikel. Wie eine Diva schwebte sie zum Eingang, welcher ihr schon | |||||||||||||||||
| aufgehalten wurde. Der Diener machte den Selbigen und lies uns herein. Der Consierge | |||||||||||||||||
| schwitzte bei ihrem Anblick, feuchtete seine Lippen an und richtete seine Fliege. Mit einem | |||||||||||||||||
| Wink, gab er seinen Bediensteten zu verstehen, daß wir den besten Tisch bekommen sollten, | |||||||||||||||||
| der sofort vorbereitet wurde. Die anderen männlichen Gäste, hielten inne, mit ihren Gesprächen, | |||||||||||||||||
| bekamen Stielaugen und zogen den Bauch ein. Die weiblichen Begleiterinnen der Gentlements | |||||||||||||||||
| stiessen, sie an und waren ein wenig sauer, über die Reaktion. Erst jetzt begannen sie zu tuscheln, | |||||||||||||||||
| wer wir denn seien und vor alle dem, wer sie denn ist. Eine Aufgabe des heutigen Abends war, | |||||||||||||||||
| alle Blicke, egal ob männlich oder weiblich in den Bann zu ziehen, sich grazil zu verhalten | |||||||||||||||||
| und in der Öffentlichkeit, ohne Unterwäsche, nur mit dem Kleid bekleidet zu erscheinen. | |||||||||||||||||
| Sie meisterte dies Situation mit Bravour! Als einer der Bediensteten ihr den Stuhl bereitstellte | |||||||||||||||||
| und sie das Kleid lupfte, um sich mit der nackten Haut auf das Leder zu setzen, hörten wir | |||||||||||||||||
| ein paar Gabeln auf die Teller fallen. Als sie jetzt noch die Beine überschlug und der endlos lange | |||||||||||||||||
| Schlitz im Kleid , ihre endlos langen Beine preis gab, hörte man keinen Mucks mehr. Ich grinste | |||||||||||||||||
| zufrieden und sie hob leicht den Kopf um mir in die Augen zu schauen, mit der Frage im | |||||||||||||||||
| Gesicht, ob sie alles richtig gemacht hatte. Ich nickte, sie lächelte und senkte wieder den Kopf! | |||||||||||||||||
| Die nächste Prüfung sollte gleichsam schwerer sein und erforderte ein hohes Maß an | |||||||||||||||||
| Selbstüberwindung und Vertrauen. Sie sollte sich vor aller Augen selbst streicheln! | |||||||||||||||||
| Monate hatte ich gebraucht, ihr das falsche Schamgefühl und die anerzogenen Verhaltensweisen | |||||||||||||||||
| einer kranken Gesellschaft abzugewöhnen. Erst mit einer neuen Sicht auf die Dinge, kann man | |||||||||||||||||
| sich frei entfalten und Ungeahntes erreichen. War sie schon so weit? Kann sie sich überwinden? | |||||||||||||||||
| Ungläubig starrte sie mich an! Nichts war von der Divenhaften, Selbstbewussten geblieben, | |||||||||||||||||
| innerhalb einer Sekunde war sie wieder das kleine schüchterne Schulmädchen. | |||||||||||||||||
| Mein starrer Blick, traf den ihrigen und sie erkannte, daß ich es ernst meinte. | |||||||||||||||||
| Verunsichert schaute sie in die Runde und immer noch glotzten alle zu ihr rüber. | |||||||||||||||||
| In ihren Augen, konnte ich das Flehen und Betteln erkennen, aber ich blieb hart! | |||||||||||||||||
| Vorsichtig setzte sie sich aufrecht hin und liess die Beine geschlossen. | |||||||||||||||||
| Mit den Händen versuchte die den Saum nach unten zu ziehen, um das Spiel mit dem kleinen | |||||||||||||||||
| Finger unter ihrem Rock zu verdecken. Da aus Sicht der Gäste nichts weiter passierte, wendeten | |||||||||||||||||
| sie sich ab und beschäftigen sich anderweilig. Nur der Liftboy schaute noch verstohlen durch den | |||||||||||||||||
| Spalt der schweren Eichentür und konnte seinen Blick nicht von ihr lassen. Ich hätte es verstanden, | |||||||||||||||||
| wenn sie mich mit den Worten " Du Schwein! Das mach ich nicht " angeschrieen oder | |||||||||||||||||
| zu weinen angefangen hätte, aber nix der Gleichen passierte. | |||||||||||||||||
| Ihr Blick wurde trotzig, ihre Nasenflügel flatterten und sie öffnete leicht die Schenkel. | |||||||||||||||||
| Nun starrte sie mich an und wurde immer mutiger. Ihr Atmen wurde schwerer und die ganze Hand | |||||||||||||||||
| verschwand unter dem Kleid. Sie öffnete die Schenkel noch ein Stück und stellte die Füße weiter | |||||||||||||||||
| nach außen. In ihrem Blick konnte ich für einen kurzen Augenblick Wut erkennen, der sich dann | |||||||||||||||||
| aber verklärte und glasig wurde. Ihr Atem kam jetzt stoßartig und ihre Augen verdrehten sich. | |||||||||||||||||
| Nun war sie in einer anderen Welt und das drum herum interessierte sie nicht mehr. Wild spielte | |||||||||||||||||
| sie jetzt an sich herum, entblößte ihren Schoss und fing laut an zu stören. Voller Extasse zuckte | |||||||||||||||||
| ihr Körper, sie stempte ihre Füße gegen die Kante der Lederbank auf der ich saß, und bäumte | |||||||||||||||||
| sich auf. Beinahe hätte sie mit ihren Metallabsätzen, mein bestes Stück aufgespießt, weil ein | |||||||||||||||||
| Fuß direkt zwischen meinen Beinen landete, aber ich hatte Glück. | |||||||||||||||||
| Zufrieden, mit einem Lächeln auf den Lippen sank sie zusammen. | |||||||||||||||||
| Erst Minuten später öffnete sie die Augen und schaute zu mir rüber. | |||||||||||||||||
| Es hatte sich was verändert! Sie zeigte kein Schamgefühl, saß immer noch mit weit gespreizten | |||||||||||||||||
| Beinen und entblößtem Schoss vor mir und grinste. Ja, fast neckisch tippte sie mit ihrer | |||||||||||||||||
| Schuhsohle ein paar mal gegen mein bestes Stück. Hatte sie den Schalk im Nacken? | |||||||||||||||||
| Das " Oh mein Gott, was sollen die Nachbarn denken " Syndrom war weg, auch interessierte | |||||||||||||||||
| sie nicht mehr, was die anderen Gäste gerade machten. Sie hatte mich voll im Visier! | |||||||||||||||||
| Mit einer beherzten Handbewegung riss sie sich das Diamantencollier vom Hals und schmiss es | |||||||||||||||||
| weg. Nun war sie so, wie ich sie haben wollte, wild, ungezähmt und fordernd! | |||||||||||||||||
| Im Rahmen ihrer Ausbildung hatten wir keinen Sex mehr, so dass sie nun ausgehungert war. | |||||||||||||||||
| Die Sexspielchen aus den Anfängen unserer Beziehung mußte ich rigoros einschränken, um das | |||||||||||||||||
| Lernziel nicht zu gefährden. Jetzt war sie heiß und voller Ungeduld! | |||||||||||||||||
| Wir erhoben uns fast gleichzeitig und ich trat an sie ran. Ihr leicht geöffneter Mund näherte sich | |||||||||||||||||
| dem meinen und wir küssten uns leidenschaftlich. Meine Hand strich über ihre geschwollenen | |||||||||||||||||
| Schamlippen, was ihr ein brünstiges Stöhnen entlockte. Auch ihre Hände waren nicht untätig! | |||||||||||||||||
| Ihre grellpink lackierten langen Fingernägel überprüften, ob die Show, die sie geliefert hatte, | |||||||||||||||||
| auch bei mir Wirkung hinterlassen hatte. Oh ja! Das hatte sie! | |||||||||||||||||
| Sie zerrte mich am Schlips Richtung Ausgang und ohne etwas gegessen zu haben verließen | |||||||||||||||||
| wir das Etablisimong. Den nassen Fleck, den mein Engel auf dem edlem Leder hinterlassen | |||||||||||||||||
| hatte, ließen wir als Visitenkarte zurück. | |||||||||||||||||
| Dem Consierge konnte ich gerade noch meine Adresse zurufen, falls Kosten entstanden sein | |||||||||||||||||
| sollten und man uns in Regress nehmen wollte! | |||||||||||||||||
| Was führte G. im Schilde? Sie pflanzte sich auf den Beifahrersitz, ich mich hinter das Lenkrad! | |||||||||||||||||
| Was nun! fragte ich. Nach Hause! Aber schnell! sagte sie. Ich startete den Wagen und fädelte | |||||||||||||||||
| mich in den Verkehr ein. Die ganze Zeit beobachtete sie mich, bis sie ihre Träger vom Kleid | |||||||||||||||||
| abstreifte und ihre wunderschönen Brüste entblößte. Die Nippel standen wie Raketen und die | |||||||||||||||||
| vielen kleinen Warzen auf den Höfen zeichneten sich deutlich ab. Herausfordernd hebte sie | |||||||||||||||||
| das rechte Bein und legte ihren Fuß auf dem Armaturenbrett ab. Ihre ganze Pracht lag nun frei | |||||||||||||||||
| und bei mir bildeten sich kleine Schweißperlen auf der Stirn. Dies nahm sie wohlwollend zur | |||||||||||||||||
| Kenntnis, auch das sich bei mir was regte und kicherte, wie ein kleines Kind. | |||||||||||||||||
| Zuhause angekommen, schafften wir es gerade noch, die Tür aufzuschließen, bevor wir im | |||||||||||||||||
| Flur wie Tiere übereinander herfielen. Über Stunden trieben wir es und G. schrie völlig befreit | |||||||||||||||||
| ihre Lust in die Welt, als ich sie wie ein Rodeocowboy von hinten nahm. Ihre langen blonden | |||||||||||||||||
| Haare hatte ich um mein Handgelenk gewickelt und brüllte laut " Jihhhaaa ", als es mir kam. | |||||||||||||||||
| Am nächsten Tag, tat mir alles weh und das Telefon klingelte den ganzen Morgen. G. störte | |||||||||||||||||
| das nicht, sie tanze spliterfasernackt durch die Wohnung und sang dabei. Ab und zu kam | |||||||||||||||||
| sie am Bett vorbei und klaute mir die Bettdecke, mit den Worten: Aufstehen! Es ist ein | |||||||||||||||||
| wundervoller Tag! Mühsam kroch ich aus dem Bett und noch vor dem ersten Kaffee, kreischte | |||||||||||||||||
| mir eine hysterische Zantippe am Telefon ins Ohr, wie geschmacklos wir wären und das | |||||||||||||||||
| sie uns wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses anzeigen würde. Auf dem AB hatte der | |||||||||||||||||
| Manager vom Restaurant gesprochen, daß wir lebenslang Lokalverbot hätten und für den | |||||||||||||||||
| Schaden aufkommen müßen. Also, ein ganz normaler Morgen! | |||||||||||||||||
| G. saß mit angezogenen Beinen auf ihrem Küchenstuhl und schlürfte zufrieden, ihnen | |||||||||||||||||
| heißen Kakao, als ich mit Morgenlatte, Richtung Bad verschwand. Als ich da so aufm | |||||||||||||||||
| Klo saß, machte ich mir so meine Gedanken. Wieso hat man ne Morgenlatte, wenn | |||||||||||||||||
| man die ganze Nacht gebügelt hat? Wo hatte die Alte meine Nummer her? Und wieso | |||||||||||||||||
| Schaden? Lederpflege Meister!!! Was sollte weiter mit G. geschehen? Etwas wollte ich | |||||||||||||||||
| noch für sie tun, so quasi als Abschlußprüfung und als Geschenk! | |||||||||||||||||
| In den nächsten Tagen kamen Einladungen von Neureichen Yuppi´s, die uns gerne auf | |||||||||||||||||
| ihren Partys gesehen hätten und unmoralische Angebote, wo man mir bis zu 10.000 | |||||||||||||||||
| Euro für eine Nacht mit G. bot. Also nur Schwachsinn! Ich donnerte den ganzen Rotz | |||||||||||||||||
| in die Tonne. Eine Einladung, erregte jedoch meine Aufmerksamkeit! Sie kam von | |||||||||||||||||
| Andree´. Ein Nachkomme der von Hasenstein, uralter Geldadel. Er hatte von unserer | |||||||||||||||||
| kleinen Eskapade gehört und würde sich freuen uns ganz unverbindlich in seinem Club | |||||||||||||||||
| 300 MAN'S OF GLORIA begrüßen zu dürfen. Im Anhang stand: P.S. Die Angelegenheit | |||||||||||||||||
| mit dem Besitzer, des besagten Restaurants sei geregelt und ich müßte mir keine | |||||||||||||||||
| Gedanken mehr darüber machen. Hatte ich zwar nicht, aber trotzdem nett. | |||||||||||||||||
| Diese Einladung nahm ich an, denn es stand ja noch das Geschenk aus, welches ich G. | |||||||||||||||||
| machen wollte. Von dem 300 MAN'S OF GLORIA CLUB hatte ich schon gehört. Diesen | |||||||||||||||||
| Club gab es seit 300 Jahren und ihn soll noch nie eine Frau von innen gesehen haben. | |||||||||||||||||
| Die Statuten besagten, daß nur Männer mit einem Jahreseinkommen von Minimum | |||||||||||||||||
| 5.000.000 Euro beitreten können, aber von einem Gremium erwählt werden. Jedes | |||||||||||||||||
| Neumitglied wurde sorgfältig durchleuchtet und musste sich schon zig Jahre in der | |||||||||||||||||
| Finanzwelt behauptet haben. Auch spielte die Herkunft eine wichtige Rolle, Neureiche | |||||||||||||||||
| oder Quereinsteiger hatten keine Chance. Frauen waren in den edlen Hallen verpönt! | |||||||||||||||||
| Also G. sollte die erste Frau dort sein, also sollte sie auch einschlagen, wie eine | |||||||||||||||||
| Bombe! Ich legte ihr das pinkfarbene Lacklederminikleid raus, welches man auf dem | |||||||||||||||||
| Rücken schnüren konnte und dazu passende Overkneeboots mit entsprechendem | |||||||||||||||||
| Absatz. G. zog sich an und platzierte sich vor dem Spiegel. Ich half ihr beim | |||||||||||||||||
| Einschnüren und G. merkte, an meiner ernsten Mine, daß noch etwas besonderes | |||||||||||||||||
| passieren sollte. Ich setzte mich wieder in meinen Sessel und beobachtete sie, wie | |||||||||||||||||
| sie sich fertig machte. Eine kleine Stelle am Rücken, erregte meine Aufmerksamkeit! | |||||||||||||||||
| Die Stelle war wie ein Bermudadreieck, an der ihre langen blonden Haare aufhörten | |||||||||||||||||
| der Saum zum Kleid anfing und die Schnürbänder alles begrenzten. | |||||||||||||||||
| An der Stelle, bildete sich eine kleine Falte, die sich mit der Kimme verbündete und | |||||||||||||||||
| so der Fantasie freien Lauf lies. Ihre runden Arschbacken sprengten fast den Stoff | |||||||||||||||||
| so doll war er gespannt, also perfekt für den nächsten Auftritt. | |||||||||||||||||
| Als wir das alte Haus betraten, sahen wir eine Einrichtung im altem englischen Stil | |||||||||||||||||
| und in der Luft hing der Rauch von teuren Havannas. Andree begrüßte uns und | |||||||||||||||||
| geleitete uns in den Salon. Er entführte G. um sie, seinen Freunden vorzustellen. | |||||||||||||||||
| Im großen Saal waren um die 150 Gentlements in Smokings versammelt und | |||||||||||||||||
| unterhielten sich angeregt. Er stellte G. vor und überlies sie seinen Freunden. | |||||||||||||||||
| Sofort bildete sich eine riesen Menschentraube um G. Dies war mein Geschenk für | |||||||||||||||||
| sie! Sie war wieder das "IT GIRL " und konnte frei wählen. Sie unterhielt sich angeregt | |||||||||||||||||
| und lachte wie in alten Zeiten. Ich setzte mich mit Andree in das Kaminzimmer und wir | |||||||||||||||||
| plauderten. Durch die geöffnete Flügeltür, konnte ich G. und G. mich ständig sehen. | |||||||||||||||||
| Nach einer schönen Zigarre und einem Glas Whiskey schaute ich wieder zu G. | |||||||||||||||||
| rüber und bemerkte, daß sie nur noch mich anstarrte. Wie eine Raubkatze fixierte | |||||||||||||||||
| sie mich, jederzeit bereit, einen Angriff zu starten. Sie setzte sich in Bewegung | |||||||||||||||||
| und eine Gasse bildete sich. Sie kam zu mir und setzte sich auf die Lehne vom | |||||||||||||||||
| Sessel. Ich sagte: Und, amüsierst du dich? Nein, sagte sie, du fehlst mir und strich | |||||||||||||||||
| mir über die Haare. Ich erklärte ihr, daß sie jetzt die letzte Chance hätte, frei zu | |||||||||||||||||
| wählen! Sie könne sich jeden Mann nehmen, den sie wolle und glücklich mit ihm | |||||||||||||||||
| sein Geld ausgeben. Ich würde aus ihrem Leben verschwinden und nie wieder | |||||||||||||||||
| kommen. Oder nach meinen Regeln leben, sich brandmarken lassen | |||||||||||||||||
| und für ewig mir gehören, was bedeutet, daß sie alles machten müßte, was ich sage. | |||||||||||||||||
| Sie überlegte und fragte: Was ist brandmarken? Brandmarken heißt, daß ich dir | |||||||||||||||||
| ein glühendes Eisen mit meinem Zeichen in die Haut presse und du auf ewig | |||||||||||||||||
| als mein Eigentum gezeichnet bist! Du hast die Wahl! Sie überlegte abermals! | |||||||||||||||||
| Wie sieht das Zeichen denn aus? Ich erklärte ihr, daß es ein Kettenherz sei, ein | |||||||||||||||||
| Herz, daß von Ketten umrandet ist und das ich ihr das Zeichen im Nacken unter | |||||||||||||||||
| ihren blonden Haaren anbringen werde. Entscheide dich! Ich geb dir 3 Tage Zeit! | |||||||||||||||||
| Teil 3 | ||||||
| Die Entscheidung! | 28.02.2009 | |||||
| Drei Tage! G. setzte sich in den Wagen und fuhr in ihre alte Wohngegend. Na toll, | ||||||
| es regnet schon wieder! Hatten wir in den letzten Wochen nicht schon genug davon? | ||||||
| Sie schaltete den Scheibenwischer ein und der Dreck auf der Scheibe verschmierte, | ||||||
| so daß sie noch weniger sah. Sie fluchte, weil natürlich auch die Waschanlage | ||||||
| leer war und die Wischer zu ruppeln begannen. Sie überlegte. Wie war das noch | ||||||
| damals, als sie ihn kennen lernte. Wie lange ist das eigentlich her? Oh mein | ||||||
| Gott! 3 Jahre! Wie die Zeit läuft! Ist ja Wahnsinn. Ihre Tochter zog gleich, nachdem | ||||||
| sie ihn kennen gelernt hatte zu ihrem Freund und der Große quartierte sich in | ||||||
| einer WG ein, wo er mit seinen Kumpels hauste und den ganzen Tag, Computer | ||||||
| spielen konnte. Sie war alleine und froh, daß sich jemand um sie kümmerte. | ||||||
| Sie zündete sich eine Zigarette an und öffnete leicht das Fenster. Der Qualm | ||||||
| lies sie husten und der Rauch brannte in ihren Augen. Voll genervt, wollte sie | ||||||
| die Zigarette wieder ausmachen, aber der Aschenbecher quoll schon über, so | ||||||
| daß sie sich entschloss, die Kippe aus dem Fenster zu werfen. Sie kurbelte das | ||||||
| Fenster ganz runter und warf sie raus. Der Regen tropfte jetzt auf ihren Leoparden - | ||||||
| mantel den sie überzog, als sie ging. Sie drehte das Fenster wieder hoch und | ||||||
| überlegte, ob sie ihre Tochter anrufen sollte. Gesagt, getan! Sie wühlte das Handy | ||||||
| aus ihrer Jackentasche und wählte die Nummer. Ihre Tochter antwortete. Hallo Schatz, | ||||||
| ich bin's Mama! Ist ja nett, daß du dich auch mal meldest. Wo hast du dich die | ||||||
| letzten Jahre rumgetrieben? Du weiß doch, daß ich damals Hans kennen gelernt hatte | ||||||
| und ich war bei ihm geblieben. Was machst du denn jetzt so? Ich habe Klaus | ||||||
| geheiratet und wir wollen nächste Woche nach München umziehen. Klaus hat | ||||||
| da Arbeit gefunden und ………tüt……..tüt. Scheiße! Akku alle und natürlich kein | ||||||
| Ladekabel mit. Sie stand nun vor ihrem Reihenhaus und der Vorgarten war total | ||||||
| verwildert. Sie musterte das Haus von außen und entdeckte eine Karte an der | ||||||
| Haustür. Sie öffnete die quietschende Gartenpforte und ging zum Eingang. Auf | ||||||
| der Karte, die schon schmutzig und vergilbt war stand, schöne Grüße von der | ||||||
| Polizei und das sie ihre neuen Haustürschlüssel auf dem 2. Revier abholen kann. | ||||||
| Oh mein Gott! Wurde hier eingebrochen? Sie machte sich sofort auf den Weg zur | ||||||
| Polizei und holte ihre Schlüssel ab. Dort erfuhr sie auch, daß die Stadtwerke sich | ||||||
| mit einem Schlüsseldienst Zutritt zu ihrer Wohnung verschafft hatte, um den Strom | ||||||
| abzustellen, weil über einem längeren Zeitraum, die Rechnungen nicht bezahlt | ||||||
| wurden. Armin der Arsch, kam ihr als erstes in den Sinn! Aber nach reiflicher | ||||||
| Überlegung, kam es ihr! Stimmt ja! Der Unterhalt reichte man gerade für die Miete | ||||||
| und die Alimente, hatte sie auf die Konten der Kinder umbuchen lassen. Hätte | ||||||
| nicht eigentlich das Arbeitsamt die Kosten übernehmen sollen? Sie bedankte sich | ||||||
| bei den netten Polizisten und unterschrieb den Empfang der Schlüssel. Also | ||||||
| machte sie sich erneut auf den Weg zu ihrem Haus. Sie parkte den Wagen in der | ||||||
| Einfahrt und stöckelte über die total vermoosten Gehwegplatten zum Eingang. | ||||||
| Als sie aufschloss merkte sie, daß die Tür ganz schwer aufging und ein übler | ||||||
| Geruch aus dem Haus kam. Sie schaffte es die Tür 20 cm weit zu öffnen und steckte | ||||||
| erstmal den Kopf hinein, um festzustellen, warum sich die Tür nicht öffnen lies. | ||||||
| Die Ursache, war schnell gefunden. Hinter der Tür war ein Riesenhaufen, Post | ||||||
| und Werbung, der sich in Laufe der Jahre ansammelte. Dies erklärte aber nicht | ||||||
| den üblen Geruch! Mit aller Kraft schaffte sie es, die Tür soweit zu öffnen, daß sie | ||||||
| rein kam. Sie hätte fast gekotzt, so stank das! Sie lief schnell durch die fast leere | ||||||
| Wohnung und öffnete erstmal alle Fenster. Als sie in die Küche kam, wußte sie | ||||||
| wo der Gestank her kam. Eine braune Suppe war aus dem Kühlschrank auf den | ||||||
| Boden getropft. Nachdem die Stadtwerke den Strom abgestellt hatten, taute das | ||||||
| Gefrierfach ab und alle Sachen vergammelten. Sie setzte sich erstmal in die Stube | ||||||
| und rauchte in Ruhe eine. Jetzt konnte sie auch endlich die Overkneeboots aus- | ||||||
| ziehen. Es war eine Wohltat, weil sie ein wenig eng waren und ihre Füße schon | ||||||
| schmerzten. In der Wohnung war es arschkalt, so suchte sie sich erstmal warme | ||||||
| Socken raus, zog sie und ihre alten Puschen an. Schon besser sagte sie sich | ||||||
| und ging zum Telefon, um noch mal bei ihrer Tochter anzurufen. Als sie den Hörer | ||||||
| abnahm, mußte sie feststellen, daß nicht nur der Strom abgeschaltet wurde. Das | ||||||
| Telefon war auch tot. Was nun? Sie entschloss sich erstmal die Schweinerei in der | ||||||
| Küche zu beseitigen. Putzeimer und Wischschwamm waren schnell gefunden, aber | ||||||
| als sie den Wasserhahn aufdrehte, auch hier kein Wasser! Hmmh, kurzentschlossen | ||||||
| begab sie sich in den Garten und holte sich Wasser aus der Regentonne. Kaltes Wasser | ||||||
| ist besser als gar keins! Bei der Schinderei kam sie ganz schön ins Schwitzen und | ||||||
| das enge Lacklederkleid eignete sich nicht wirklich für die Hausarbeit. Es klebte am | ||||||
| ganzen Körper und durch die Schnürung, bekam sie auch nicht wirklich Luft. Aber | ||||||
| sie wollte diese Arbeit fertig machen, damit der Gestank verschwand. Der eigenartig | ||||||
| aussehende Schmorbraten und die anderen nicht mehr zu intifizierenden Sachen | ||||||
| stopfte sie in eine Mülltüte, auch die anderen Sachen aus dem Kühlfach, mußten | ||||||
| weg. Nach einer Stunde glänzte das Ding wieder, wie neu, aber der Gestank war | ||||||
| immer noch da. Sie überlegte, was sie machen konnte, dann kam es ihr! Sie | ||||||
| rannte ins Schlafzimmer und holte sich den Zerstäuber von Channell und dieselte | ||||||
| die ganze Wohnung ein. Die auf dem Bett liegende Strickjacke zog sie sich über, | ||||||
| bevor sie anfing die Post von der Werbung zu trennen und an der Wand zu | ||||||
| stapeln. Jetzt war die Haustür frei und so konnte sie endlich den stinkenden | ||||||
| Müllbeutel los werden. Die Tüte hielt sie weit von sich weg und rümpfte die Nase | ||||||
| als sie bei den Mülltonnen ankam. Hmmhh! Eigentlich sollten hier Mülltonnen | ||||||
| stehen! Wo waren sie? Auch diese wurden abgeholt, weil nicht bezahlt wurde. | ||||||
| Heimlich schlich sie sich zu Herrn Bolte, einem pensionierten Rentner und donnerte | ||||||
| den Scheiß bei ihm in die Tonne. Verdient hatte er es sowieso, daß man ihm | ||||||
| mal einen Streich spielt, schließlich hatte er sich damals ständig über den Lärm | ||||||
| der Kinder beschwert. Irgendwie war es eine Genugtuung und fröhlich pfeifend, | ||||||
| machte sie sich auf den Weg zurück. Als sie wieder in die Wohnung kam, war es | ||||||
| doch gleich was anderes! Ein frischer Vanilleduft lag in der Luft und die Tür ging | ||||||
| auch wieder auf. Als nächstes kümmerte sie sich um den Kamin in der Wohnstube. | ||||||
| Sie versuchte gar nicht erst die Heizung im Keller, in Gang zu setzen, außerdem | ||||||
| hatte sie einen riesigen Berg an Werbung, der ihr ein Dorn im Auge war. Von Armin | ||||||
| hatte sie gelernt, wie man einen Kamin anfeuert und sie war froh, daß sie es noch | ||||||
| wußte. Schon nach einer halben Stunde knisterte das Feuer und ganz allmälig verteilte | ||||||
| sich die Wärme in der Wohnung. Nach und nach schloss sie wieder alle Fenster. | ||||||
| In der Zwischenzeit, brachte sie die ganze Wohnung auf Hochglanz und war völlig | ||||||
| fertig. Das Kleid brachte sie fast um, also ging sie ins Schlafzimmer, um es aus - | ||||||
| zu ziehen. Als sie in den großen Wandspiegel schaute lachte sie sich erstmal | ||||||
| kaputt. Wie siehst du denn aus? Frau Flotter persönlich! Pinkes Minikleid, mit | ||||||
| grauer Strickjacke, grauen Wollsocken und Puschen mit hellgrünen Streifen. | ||||||
| Geht ja gar nicht, also zog sie die Strickjacke aus, um das Kleid abzulegen. Dies | ||||||
| war einfacher gesagt, als getan! Nicht nur, daß das Kleid ziemlich eng und geschnürt | ||||||
| war, nein, auch durch den Schweiß und der Körperwärme klebte es, wie eine | ||||||
| zweite Haut. Sie strampelte und hüpfte, sie zerrte und zog, aber es tat sich nix. | ||||||
| Nach vielen Versuchen schaffte sie es wenigstens an die Schleife der Schnürung | ||||||
| auf dem Rücken ran zu kommen und diese zu öffnen. Gebracht hatte dies aber auch | ||||||
| nichts, wie doll sie sich auch verrenkte, die Schnürung löste sich nicht. Erst mit einer | ||||||
| Schere, gelang es ihr, die Schnürbänder seitlich aufzuschneiden und endlich gab | ||||||
| das Kleid auf. Wie ein Kondom rollte sie das Kleid, Stück für Stück von ihrem | ||||||
| Körper, der schon rote Stellen und Pusteln aufwies. Man war das anstrengend! | ||||||
| Draußen wurde es schon langsam dunkel und solange sie noch was sah, suchte | ||||||
| sie in den Schubladen nach Kerzen und Taschenlampenbatterien. Batterien hatte | ||||||
| sie keine, aber 2 Kerzenstummel fand sie noch und stellte diese in der Stube auf. | ||||||
| Aus ihrem Schlafzimmer holte sie sich ihr Lieblings T - Shirt und die Bettdecke | ||||||
| und machte es sich vor dem Kamin gemütlich. Etwas fehlte noch! Auf Grund vom | ||||||
| Wassermangel, konnte sie Kaffee oder Kakao vergessen und öffnete sich deshalb eine | ||||||
| Flasche Rotwein. Nun war geniessen angesagt! Sie kuschelte sich in ihre Decke | ||||||
| und trank genüsslich ihren Wein, während sie den lodernden Flammen zuschaute. | ||||||
| Da sie den ganzen Tag gearbeitet hatte, nichts aß, und auch der Wein seine | ||||||
| Wirkung tat, schlief sie schnell erschöpft ein. | ||||||
| Am Morgen, so gegen 9:00 Uhr klopfte es an der Haustür! Leicht angeschädelt, | ||||||
| torkelte sie zur Tür und schaute durch den Spion. Es war ihr Nachbarin, die den | ||||||
| Wagen auf der Auffahrt sah und sie zum Frühstück einladen wollte. Das war genau | ||||||
| das, was sie jetzt brauchte! Schön heißen Kaffee und ein frisches Marmeladen - | ||||||
| brötchen! Die Beiden quatschten den ganzen Morgen und zwischendurch schaffte | ||||||
| es G. sogar ihre Kinder anzurufen und mußte feststellen, daß es ihnen gut geht | ||||||
| und sie ihrer Wege gehen. Sogar der Große hatte jetzt eine Lehrstelle und eine | ||||||
| Freundin. Sie erzählte ihrer Nachbarin, was sich in den Jahren zugetragen hat | ||||||
| und auch das sie 3 Tage Zeit hätte sich zu entscheiden. Komisch fand die | ||||||
| Nachbarin, die Situation schon, aber redete ihr nicht rein, war ihr Ding! | ||||||
| Am frühen Nachmittag ging sie wieder in ihre Wohnung und fand wieder Post | ||||||
| hinter der Tür. Aha!! Vom Arbeitsamt. Dort stand drin, daß ihr alle Ansprüche | ||||||
| gestrichen wurden. Weil sie sich in dem letzten Jahr nicht regelmäßig gemeldet | ||||||
| hatte. Sie packte den Brief auf den Berg ungeöffneten Post und schaute sich | ||||||
| erstmal um. Die Wohnung war trist und alleine war sie auch. Sie schliff | ||||||
| ihre Bettdecke hinter sich her und warf sich aufs Bett. Sie kuschelte sich in | ||||||
| Embrionalstellung in die Federn und dachte an Hans Worte. 2 Tage noch! | ||||||
| Sie wälzte sich auf die andere Seite und konnte sich im Spiegel betrachten. | ||||||
| Sie sah eine Frau mit verschmiertem Make Up und verwischtem Lippenstift. | ||||||
| Eine einsame Frau ohne Perspektive ohne Freunde ohne Einkommen. | ||||||
| Sie drehte sich auf den Rücken, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und | ||||||
| überlegte, wie es bei Armin war, die Zeit danach und die Zeit bei Hans! | ||||||
| Armin hatte sie nicht beachtet und hörte ihr nicht zu, wenn sie was sagte. | ||||||
| es interessierte ihn einfach nicht. Auch Termine oder Geburtstage zu | ||||||
| denen sie beide kommen sollten und über die sie ihn unterrichtete, vergass | ||||||
| er und meinte: Warum sagst du mir so was nicht? Manchmal verzweifelte | ||||||
| sie! Dann war da auch noch die Demütigung , die er ihr zufügte, immer dann | ||||||
| wenn er eine Neue hatte und meinte sie merke das nicht. Oder die | ||||||
| Verzweifelung, nie zu wissen ob er sie jetzt wegen einer Anderen verläßt, | ||||||
| und was dann aus ihr und den Kindern werden soll. Die Lügen und Ausflüchte | ||||||
| wenn er mal über Wochenende weg blieb und behauptet, mit den Kumpels | ||||||
| unterwegs zu sein. Nein!!! So ein Leben wollte sie nicht mehr! | ||||||
| Die Zeit nach Armin war auch nicht viel besser, so völlig alleine, mit der | ||||||
| Gewissheit, versagt zu haben und Lebensmüde zu sein. Sie schaute | ||||||
| den ganzen Tag fern, rauchte Eine nach der Anderen und floh immer | ||||||
| öfter in Tagträume, aus denen sie immer mit einem Schrecken erwachte. | ||||||
| Aus Unzufriedenheit, kratze sie sich schon mal blutig, ritzte sich mit | ||||||
| einem Messer in die Haut und dachte an Selbstmord. Der Schmerz | ||||||
| war wichtig, um wenigstens ab und zu, zu spüren, daß man noch am Leben | ||||||
| ist, und um anderen unterbewusst, zu zeigen, dass man Hilfe bracht. | ||||||
| Nein!!! Diese Leben war noch schlimmer als das Vorige!!! | ||||||
| Dann tauchte Hans in meinem Leben auf und alles war rosarot! Er verstand | ||||||
| mich, er hörte mir zu und begehrte mich. Er gab mir das Gefühl | ||||||
| geliebt und verstanden zu werden. Stimmt schon, daß er komische Ansichten | ||||||
| in Hinsicht auf einer Beziehung zwischen Mann und Frau hat, aber | ||||||
| er war gut zu mir und hat mich nie geschlagen. Mit Ruhe und Geduld | ||||||
| sagte er mir, was er von mir verlangte und wie ich mich zu verhalten hatte. | ||||||
| Ich konnte jederzeit " Stopp " sagen, wenn es mir zu viel wurde. Dann | ||||||
| nahm er mir das Halsband ab und ich ging in den Garten und sonnte | ||||||
| mich oder ging spazieren. Wenn ich zurück kam, fragte er mich, wie | ||||||
| es mir ginge, streichelte und liebkoste mich und legte mir mein Halsband | ||||||
| wieder an. Ich hatte meinen festen Platz in seiner Welt und es gab | ||||||
| keine Unsicherheit. Meine Freiheit war mir nicht so wichtig! Nach Armin | ||||||
| hatte ich nur Freiheit, aber das macht auch nicht glücklich. Außerdem | ||||||
| bekam ich sie, wenn ich sie brauchte, so war das schon in Ordnung! | ||||||
| Mit den Regeln und Verhaltensweisen konnte ich mich arrangieren | ||||||
| und sie taten mir gut, auch wenn es sich komisch anhört. | ||||||
| Und der Sex! Ja, der Sex! Der war unglaublich! Diresee Nick würde | ||||||
| sagen, daß sie das Gefühl hatte, ihre Spirale sei ein Tauchsieder! | ||||||
| Eigentlich hätte es jedes Mal Aschewolken von der Decke regnen | ||||||
| müßen, wenn wir explodierten! Dies hatte ich nie zuvor erlebt. | ||||||
| Gegen Ende der Ausbildung gab er mir Selbstbewußsein, Vertrauen, | ||||||
| Liebe, Begehrlichkeit und Entscheidungsfreiheit. | ||||||
| Aber will ich so den Rest meines Lebens verbringen? | ||||||
| Dabei fällt mir gerade auf, warum die 3 Jahre wie im Flug verstrichen! | ||||||
| Hans war Tag und Nacht, ohne Unterbrechung für mich da. Er mußte | ||||||
| nie zur Arbeit! Wie finanziert er eigentlich seinen gehobenen Stil? | ||||||
| Die Villa am Stadtrand, die Autos, das Personal! Ich mußte nie | ||||||
| irgendwas im Haushalt machen, dafür gab es Angestellte. Er | ||||||
| konzentrierte sich voll auf mich. Geld war auch immer genau da! | ||||||
| War das wichtig für meine Entscheidung? Eher nicht! Hans war das | ||||||
| Beste war mir in meinem ganzen Leben passiert ist und ich hatte | ||||||
| das Beste verdient! Ich hatte mich entschieden! Ich bleib bei ihm! | ||||||
| Überglücklich, endlich eine Entscheidung gefunden zu haben, sprang | ||||||
| ich auf. Um es meiner Nachbarin zu erzählen. Was? Es ist schon | ||||||
| wieder dunkel! Wie spät ist es eigentlich! 23:00 Uhr. Meine Nachbarin | ||||||
| sagte mir, daß sie Angst im Dunkeln hat und nach 20:00 Uhr die | ||||||
| Haustür nicht mehr öffnet. Da ich aber vor Freude fast platzte, mußte | ||||||
| ich es ihr heute noch erzählen. Ich schob die schwere Terrassentür zum | ||||||
| Garten auf und kletterte über den flachen Jägerzaun, der die Grundstücke | ||||||
| trennte. In der Stube war schon alles dunkel, aber im Schlafzimmer | ||||||
| brannte noch Licht. Die Vorhänge waren nicht ganz zugezogen, so daß | ||||||
| ich einen Blick ins Innere werfen konnte. Annika trug ein Nachthemd, | ||||||
| saß vor ihrem Schminktisch und kämmte sich die Haare. Was mir | ||||||
| nie so aufgefallen war, sie war wunderschön und hatte sehr schönes | ||||||
| langes schwarzes Haar. Normal trug sie einen Dutt, war zugeknüpft | ||||||
| bis oben hin, so daß man die Pracht nicht erahnen konnte. | ||||||
| Annika beugte sich nach vorne und ihr Haar gleitete durch die Bürste. | ||||||
| Plötzlich erschrak ich! Kann das sein! Deutlich konnte ich ein Kettenherz | ||||||
| erkennen, genauso, wie Hans es mir beschrieben hatte und auch an | ||||||
| der Stelle, wo er es mir anbringen wollte. Unter dem Herz konnte ich | ||||||
| die Iniziallen " A d S " lesen. Völlig geschockt lief ich zurück in mein | ||||||
| Haus. Beim überklettern des Zauns, zerriss ich mein Kleid aber das | ||||||
| war mir egal, ich wollte nur weg! | ||||||
| Teil 4 | |||||
| Die Erklärung! | 01.03.2009 | ||||
| Voller Übermut rannte ich ins Haus. Da die Puschen vom Tau des Grases | |||||
| naß waren und in der Wohnstube Parkett verlegt war, bekam ich soviel | |||||
| Schwung, daß ich über den Sessel flog und vor dem Kamin bewußtlos | |||||
| liegen blieb. Ich dachte mir, daß es der Sessel war, weil ich ja im | |||||
| Dunkeln nicht viel sehen konnte. Am nächsten Morgen, hörte ich die | |||||
| Stimme von Annika, die über mir gebeugt stand und mir eine Tasse | |||||
| Kaffee entgegen streckte. Hallo Süße! Aufwachen!! Was ist dir denn | |||||
| passiert? Wurdest du überfallen? Ich kam zu mir und fühlte mich | |||||
| schrecklich. Als ich Annika sah, erschrak ich. Sie fragte: Was ist denn? | |||||
| Was hast du? Ich mußte mich erstmal sortieren. Aua! Tut das weh! | |||||
| Ich hatte eine Riesenbeule am Kopf, Abschürfungen an Armen und Beinen | |||||
| und …. Oh nein!! 2 der künstlichen Fingernägel waren abgebrochen! | |||||
| Ich rappelte mich hoch und schaute mich verstört um. Von der Terrassentür | |||||
| bis zum Sessel, der auf der Seite lag, war eine Rutschspur zu erkennen. | |||||
| Zu zweit richteten wir erstmal den Sessel auf und setzten uns. Man, | |||||
| hatte ich einen Schädel! Annika lief schnell rüber und holte mir ein | |||||
| Kühlpad für meine Beule. Als sie wieder kam, gab sie es mir, | |||||
| setzte sich direkt neben mich und legte ihre Hand auf meine Schulter. | |||||
| Was ist passiert? Erzähl es mir! Und strich mir über das Haar. | |||||
| Konnte ich es ihr sagen? Wie reagiert sie? Konnte ich ihr vertrauen? | |||||
| Ich kauerte mich zusammen, steckte mir mit zittrigen Händen, eine | |||||
| Zigarette an, trank meinen lauwarmen Kaffee und sagte kein Wort. | |||||
| Annika holte mir eine Decke aus dem Schlafzimmer und legte sie | |||||
| über meine Schultern. Und Kleine geht es dir jetzt besser? | |||||
| Ich drehte mich zu ihr und erzählte ihr, was ich gesehen habe. | |||||
| Jetzt zündete sich Annika eine Zigarette an machte einen tiefen | |||||
| Zug und blies den Rauch Richtung Zimmerdecke. Nun Kleines, | |||||
| das ist eine längere Geschichte! Erzähl sie mir, ich hab Zeit! | |||||
| Annika fing an zu erzählen! Nun, ich war früher Prostituierte und hatte | |||||
| einen brutalen Zuhälter. Immer dann wenn wir nicht genug Kohle | |||||
| anschafften, verprügelte er uns nach Strich und Faden. Als er dies | |||||
| wiedermal tat und ich im Krankenhaus landete, sagte ich mir, daß | |||||
| muß aufhören, sonst bring er dich irgendwann mal um. Ich wußte, daß | |||||
| er Igor, den russischen Schläger vor dem Krankenhaus platziert hatte, | |||||
| damit wir kein Blödsinn machten. Dies tat er immer, weil er Angst hatte, | |||||
| daß wir ihn verpfeifen und um uns einzuschüchtern, falls die Bullen | |||||
| auftauchten und Fragen zum Unfallhergang stellten. Ich konnte | |||||
| kaum kriechen, solche Bauchschmerzen hatte ich. Er schlug uns | |||||
| immer in die Weichteile, weil Wunden im Gesicht schlecht für | |||||
| das Geschäft waren und er nicht wollte, daß wir wochenlang ausfielen. | |||||
| Ich besorgte mir aus dem Schwesternzimmer zivile Kleidung, weil | |||||
| ich mit dem Nutten Outfit unauffällig wie ein Waldbrand gewesen wäre. | |||||
| Nachdem ich mich umgezogen hatte, schaffte ich es an Igor vorbei | |||||
| zu huschen, als er einer Krankenschwester auf den Arsch glotzte | |||||
| und mit seiner plumpen Art versuchte sie anzugraben. Laut rief er | |||||
| durch das ganze Krankenhaus: Ehhh, Bunny!!! Wisuuu ficken!!!! | |||||
| Verstehe nicht, wie Frauen auf so was abfahren können! Fakt ist | |||||
| aber, daß Igor immer eine Freundin im Arm hatte, wenn er Abends | |||||
| auf dem Kiez auftauchte. Nun, ich war raus und besorgte mir sofort | |||||
| ein Taxi, mit dem ich so schnell wie möglich zur nächsten Bank fuhr | |||||
| und meine gesamten Ersparnisse abhob. Danach lies ich mich | |||||
| von ihm zum Bahnhof fahren und nahm den nächsten Zug, der den | |||||
| Bahnhof verlies. Der Zug fuhr in den Norden und nach ewig langer Zeit | |||||
| hatte ich mal wieder das Gefühl frei zu sein. Ich suchte mir eine | |||||
| Kleinstadt in Schleswig Holstein, die weder Discos noch Bordelle | |||||
| hatte und versteckte mich dort in einer Pension. Ich führte ein | |||||
| möglichst unauffälliges Leben, mit einer kleinen Wohnung und einem | |||||
| Job als Produktionshelferin. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie hat er | |||||
| es geschafft, mich nach 2 Jahren aufzuspüren. Als ich gerade auf dem | |||||
| Weg zur Arbeit war, hielt ein schwarzer Van neben mir und 2 maskierte | |||||
| Männer zogen mich durch die Schiebetür, ins Wageninnere. Mit einem | |||||
| Taser und 400.000 Volt setzten sie mich außer Gefecht, noch ehe ich | |||||
| etwas machen konnte. Nun war ich wieder bei ihm und er war stinksauer. | |||||
| Dir werde ich zeigen, was es heißt, mich zu hintergehen. Er prügelte | |||||
| mich windelweich und lies mich danach von 20 Ausländern über Tage | |||||
| vergewaltigen. Ich spürte meinen Schambereich kaum noch und ich | |||||
| ekelte mich vor mir selbst. Duschen durfte ich mich nicht und immer | |||||
| wieder kamen sie und nahmen mich, wie sie wollten. Sie lachten dabei | |||||
| und stöhnten wie Schweine. Allein der Geruch lies mich würgen. | |||||
| Plötzlich war Schluß. Er sagte: Dusch dich, zieh dich an, du wirst | |||||
| gleich abgeholt, du gehörst jetzt Dimitri. Die Sau hatte mich verkauft. | |||||
| Dimitri war auch so ein brutales Schwein und laut Gerüchten soll es | |||||
| auch schon mal vorgekommen sein, daß Mädels bei ihm für immer | |||||
| verschwanden, wenn sie nicht spurten. Er schickte 2 Albaner die | |||||
| mich abholten und am Küstenstrich rauswarfen. Sie sagten: Du | |||||
| arbeiten, machen viel Geld sonst wir machen dich kaputt! Die | |||||
| Schiebetür schloss sich und der Wagen fuhr mit quietschenden | |||||
| Reifen davon. Ich erhob mich und säuberte mich notdürftig. Die anderen | |||||
| Nutten drehten sich von mir ab und liefen ihre Strecke ab. | |||||
| Hier war ich nun und hatte viel Stress. Überall hieß es: Ehh, das ist | |||||
| mein Bezirk verpiss dich hier. So lies ich mich immer weiter von der | |||||
| Hauptverkehrsstrasse weg treiben und hatte somit auch immer weniger | |||||
| Chancen einen Freier abzubekommen. Ich lief die Strasse weiter lang | |||||
| und irgendwann waren da keine Gebäude und Laternen mehr. Ich | |||||
| stand an der Kaimauer und schaute auf das pechschwarze Wasser. | |||||
| Die See war rau und der Wind blies kräftig. Es fröstelte mich in | |||||
| meinen dünnen Sachen und hatte tierische Angst, daß die Albaner | |||||
| wieder kommen. Ich sah nur noch einen Ausweg und kletterte auf | |||||
| einen der Poller, um in die Fluten zu springen. Ich schloß die Augen | |||||
| und ……. | |||||
| Plötzlich hörte ich eine Stimme! Willst du das wirklich? Ich schaute | |||||
| mich verwirrt um, sah aber niemanden. Ich hörte das Klicken eines | |||||
| Zippo´s und dann sah ich ihn. Etwa 5 Meter neben mir saß er auf der | |||||
| Kaimauer und rauchte eine Zigarette. Er war ganz in schwarzem Leder | |||||
| gekleidet und jetzt fiel mir auch das Motorrad auf, welches neben ihm | |||||
| stand. Daran bin ich vorhin in meinen Gedanken vorbeigelaufen, ohne | |||||
| es zu bemerken. Er sagte: Ich heiße Hans und du? Annika, ich heiße | |||||
| Annika! Nun gut Annika, möchtest du auch eine Zigarette? Ja! Ich | |||||
| war völlig verwirrt, ging aber auf ihn zu und hockte mich neben ihn. | |||||
| Mein Unterleib und meine Vulva schmerzten immer noch tierisch. | |||||
| Er zog seine Lederjacke aus und legte sie mir über die Schultern. | |||||
| Stumm hockten wir nebeneinander, rauchten und schauten aufs | |||||
| Wasser. Nach einer Weile sagte er zu mir: Nun Annika, soll ich dich | |||||
| hier rausholen und für dich sorgen? Ja! sagte ich sofort, alles ist besser | |||||
| als dieser Albtraum. Na dann sollten wir uns schnell auf den Weg machen, | |||||
| weil die Albaner hier bald wieder auftauchen, wenn sie ihre Runde | |||||
| beendet haben. Er setzte seinen Helm auf, schwang sich aufs Motorrad | |||||
| und startete die Maschine. Ich kletterte auf den Soziussitz und | |||||
| klammerte mich ganz fest an ihn. Mit durchdrehenden Reifen, verließen | |||||
| wir diesen ungastlichen Ort. Ich sah noch aus dem Augenwinkel wie | |||||
| eine der Nutten ihr Handy zückte und die Albaner anrief. Egal, wir | |||||
| waren weg. Ich weiß nicht wie lange wir fuhren, aber ich klapperte | |||||
| vor Kälte am ganzen Körper. Irgendwann bog Hans zu einem alten | |||||
| Bauernhof ab. Wir waren da! Er parkte sein Motorrad in einer Scheune, | |||||
| die zu einem Loft umgebaut war. Es gab keine Wände! Die Garage war | |||||
| direkt im Wohnbereich mit einer offenen Küche, einem Kamin | |||||
| und einem riesigem Lümmelbett. Er stieg ab, half mir und sagte warte hier! | |||||
| Nach einer Weile kam er mit Klamotten auf dem Arm wieder und sagte | |||||
| mir, daß Wasser zum Baden ist schon eingelassen. Er zeigte mir wo | |||||
| es war und verlies mich dann. Hmmh!! Sinn für Romantik hatte er! | |||||
| Es roch nach Lavendel, 3 Lüster mit weißen brennenden Kerzen säumten | |||||
| die Wanne und Rosenblätter lagen auf der Fensterbank. Danach | |||||
| stand mir aber im Augenblick nicht der Sinn. Unter Schmerzen | |||||
| entkleidete ich mich und stieg in das heiße Wasser. Welch Wohltat!! | |||||
| Ich saß sicher 2,5 Stunden in der Wanne, bevor ich mich entschloss | |||||
| rauszukommen. Er hatte mir eine Jeans, ein T Shirt, einen Pullover, | |||||
| Socken und einen Slip rausgelegt. Wo er den wohl her hatte? | |||||
| Egal! Besser als der, den ich schon seit Tagen an hatte und ich fühlte | |||||
| mich wenigstens ein wenig sauber! | |||||
| Hans saß auf der Couch und arbeitete am Computer. Der Kamin war | |||||
| an und es war mollig warm. Ahhh! Da bist du ja, sagte er. Ich habe dir | |||||
| etwas zu Essen gemacht! Es steht auf dem Tisch! Er hatte mir | |||||
| zwei Brote geschmiert, die ich ratz Fatz verputzte. Noch eins? Fragte | |||||
| er. Aber ich lehnte ab. Nun setzte ich mich ans andere Ende der | |||||
| Couch, zog meine Beine an und genoss die Wärme. Hans war sehr | |||||
| verständnisvoll und nahm Rücksicht auf mich. Er drängte mich zu | |||||
| nichts, schlief auf der Couch, während ich mich im Bett räkelte. | |||||
| Die Tage, Wochen und Monate vergingen und ich kam langsam wieder | |||||
| zu Kräften. Ich kümmerte mich um den Haushalt und Hans ging jeden | |||||
| Tag zur Arbeit. Wir lebten zusammen, wie ein altes Ehepaar. Eines | |||||
| Tages kam Hans von der Arbeit und hatte meinen Pass dabei. Wo | |||||
| hast du den denn her? Den hatten die Albaner doch eingesteckt! | |||||
| Frag nicht! sagte er und ich konnte sehen, daß er starke Schmerzen | |||||
| hatte. Es ging ihm richtig dreckig und bald darauf klappte er zusammen! | |||||
| In meiner Panik rief ich einen Notarzt an, der ihm 2 Rippenbrüche | |||||
| bescheinigte und ihn sofort in ein Krankenhaus einwies. Aus den | |||||
| Nachrichten erfuhr ich, daß es auf dem Kiez zu Auseinandersetzungen | |||||
| gekommen war, wobei zwei Albaner und ein Russe zu Tode kamen. | |||||
| Die Polizei nahm an, daß rivalisierende Banden sich bekämpften. | |||||
| Bandenkriege seien im Milieu Gang und Gebe. In einer zweiten | |||||
| Meldung hieß es, daß man einen anonymen Tipp bekommen hätte | |||||
| und dadurch ein Mädchenhändlerring zerschlagen wurde. Mehrere | |||||
| Zuhälter und Schläger seien verhaftet worden und werden jetzt | |||||
| ausgewiesen. 40 ausländische Prostituierte konnten befreit und | |||||
| in ihre Länder zurück geschickt werden. Einige waren bereit, gegen | |||||
| ihre Zuhälter auszusagen, und bekamen dafür eine Aufenthalts - | |||||
| genehmigung. | |||||
| Als Hans aus dem Krankhaus kam, rannte ich auf ihn zu, umarmte | |||||
| ihn und knutschte ihn ab. Hans nahm mich bei der Hand und setzte | |||||
| sich mit mir auf die Couch. Er sagte, daß ich jetzt an einem Scheideweg | |||||
| sei. Ich könne entscheiden, jetzt meinen Ausweis, etwas Geld zu nehmen | |||||
| und zu gehen oder nach seinen Vorstellungen zu leben. Er erklärte | |||||
| mir in allen Einzelheiten, was er von mir erwartete und gab mir 3 Tage | |||||
| Zeit dies zu überdenken. Am nächsten Tag machte ich mich auf den | |||||
| Weg und wollte weg, aber schon nach ein paar Stunden erkannte ich, | |||||
| daß ich keinen Ort kannte, wo ich hin konnte. Also blieb ich und lies | |||||
| mich ausbilden. Glücklich über meine Entscheidung, erzählte er mir | |||||
| das er sich unsterblich in mich verliebt hätte, aber es nicht zeigen könnte. | |||||
| Mir ging es ähnlich und so waren wir auf unsere Art glücklich. Nachdem | |||||
| die Ausbildung abgeschlossen und alle Prüfungen bestanden waren. | |||||
| wurde mir in einer feierlichen Zeremonie das Eisenherz eingebrannt. | |||||
| Dies geschah in einem alten Chateau in Frankreich, was einem alten | |||||
| Freund von Hans gehörte. Das Kettenherz ist eigentlich ein Zeichen | |||||
| der ewigen Verbundenheit, aber ich hatte mich in Andree und Andree | |||||
| in mich verliebt. Andree wußte das es bei Tode verboten war, eine | |||||
| Gekennzeichnete zu umwerben. Andree gestand aber trotzdem Hans | |||||
| unsere Liebe und die Beiden arrangierten sich. Hans verzichtete auf | |||||
| mich, das Zeichen wurde mit zusätzlichen Insignien versehen und auf | |||||
| Andree umgeschrieben und Andree überschrieb Hans das Chateau und | |||||
| kommt für Hans Ausgaben auf. Er hatte finanziell ausgesorgt. Hans | |||||
| verschwand und ich sah ihn erst an dem Tag wieder, als du zum | |||||
| Kaffee kamst. Deswegen war ich auch so froh, daß ihr euch so gut | |||||
| verstanden habt und lies euch allein. Ich gehörte zwar immer noch | |||||
| Andree aber wir leben nicht mehr zusammen. Andree kaufte mir das | |||||
| Einfamilienhaus und wenn er mich braucht, gibt er mir Bescheid, dann | |||||
| bin ich sofort für ihn da! Die Kinder von Andree leben bei mir und sollen | |||||
| normal aufwachsen und auf öffentliche Schulen gehen. Mit 16 Jahren | |||||
| wird er sie zu sich holen und in das Imperium einbinden. | |||||
| Das ist meine Geschichte! So war das! G. war immer noch geschockt. | |||||
| Soviel Leid und Qualen und ihr Hans hatte Annika da raus geholt. | |||||
| Und die Insignien " A d S " waren die von " Andree von Hasenstein "! | |||||
| G. war erleichtert und ein bisschen Stolz auf ihren Hans. Was | |||||
| Hans aber in all den Jahren dazwischen gemacht hatte, konnte | |||||
| Annika ihr auch nicht sagen. Auch durfte sie nichts über die Zeremonie | |||||
| und die anwesenden Personen sagen, dies hatte sie per Eid geschworen. | |||||
| Teil 5 | |||||
| Die Zeit davor! | 01.03.2009 | ||||
| G. entschloss sich ,Andree von Hasenstein aufzusuchen. Normal | |||||
| empfängt er niemanden, der keinen Termin hatte, aber bei mir machte | |||||
| er eine Ausnahme. Ein Sekretär geleitete mich in sein Büro und | |||||
| Andree begrüßte mich herzlich. Er drückte mir die Hand, lächelte | |||||
| und fragte: Nahh, schon nervös? Morgen ist der Tag der Entscheidung! | |||||
| Ich überlegte! Stimmt ja, Morgen will Hans ne Antwort! Schon wieder | |||||
| 1 Tag vorbei. Ich erzählte von Annika und Andree´s Augen leuchteten! | |||||
| Er unterbrach sie! Wie geht es ihr? Ist sie wohl auf? Hab sie ewig nicht | |||||
| gesehen. Ich fragte, warum er sie denn nicht einfach mal besucht? | |||||
| Darauf wurde er ganz traurig und sagte: Das geht nicht! Warum nicht? | |||||
| Als ich Annika meine Liebe gestand und sie signierte, verstieß ich | |||||
| gegen die Sitten unserer Familien und die des Heiligen Bundes! Sie | |||||
| war nicht standesgemäß, daß fanden die Detektive unserer Familie | |||||
| schnell heraus und setzten mich unter Druck. Ich mußte Annika | |||||
| verlassen und darf sie nicht wieder sehen, daß war der Deal dafür, | |||||
| daß meine Familie mich nicht verstieß und ich weiter das Imperium | |||||
| leiten durfte. Eine vertrackte Situation! Nun, reden wir nicht von mir! | |||||
| Was kann ich für dich tun? Ich möchte wissen, was Hans nach dem | |||||
| Kontrakt mit dir gemacht hatte. Andree schaute mich verwundert an. | |||||
| Das weiß du nicht? Nun, nachdem er Annika an mich abgetreten hatte, | |||||
| fiel er in ein tiefes Loch. Er ging zurück nach Deutschland und stellte | |||||
| sich der Polizei. Er erzählte, daß er die 3 Personen auf dem Gewissen | |||||
| hatte und wollte die volle Verantwortung dafür übernehmen. Zum Glück | |||||
| bekam ich davon Wind und schickte unsere besten Anwälte zur | |||||
| Unterstützung. Wir konnten die Anklage von dreifachem Totschlag | |||||
| auf, gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge umwandeln. Trotzdem | |||||
| ging Hans für viele Jahre ins Gefängnis. Nachdem er seine Strafe verbüßt | |||||
| hatte, holte ich ihn vor dem Gefängnis ab und quartierte ihn in einem | |||||
| Hotel ein. Er hatte sich sehr verändert und ich wusste nicht ob er | |||||
| hier draußen klar kommt. Nach einer Woche fuhr ich bei ihm vorbei, | |||||
| um zu sehen was er machte und war überrascht, weil er in der | |||||
| Zwischenzeit dich kennen gelernt hatte. Er war wie ausgewechselt | |||||
| und hatte wieder einen Sinn, in seinem Leben gefunden. Deswegen | |||||
| hatte ich euch eingeladen, um die Frau kennen zu lernen, die das | |||||
| möglich machte. Ich danke dir dafür! Kann ich noch was für dich tun? | |||||
| Jaa, sagte ich. Eine Frage habe ich noch! Du heiß doch Andree von | |||||
| Hasenstein, dann müßten doch deine Initialien " A v H " sein. Wieso | |||||
| steht unter dem Kettenherz " A d S ". Gut gesehen! sagte er. Andree | |||||
| von Hasenstein heiße ich nur in Deutschland, dies ist mein Pseudonym. | |||||
| In Frankreich heiße ich Andree de Sade. Vielleicht hast du schon | |||||
| von meinem Vorfahren gehört. Er hieß Donatien Alphonse Francois | |||||
| de Sade, lebte von 1740 - 1814 in Charenton - Saint Maurice bei | |||||
| Paris. Sie überlegte, aber der Name war ihr nicht bekannt. | |||||
| Vielleicht sagt dir der Name " Marquis de Sade " etwas? Sie schüttelte | |||||
| den Kopf: auch nicht! Er schändete Frauen und das hatte die Welt bis | |||||
| dato noch nicht gesehen. Es gab kein Wort für diese Grausamkeiten, | |||||
| die er ihnen antat. Deswegen wurde es später Sadismus genannt. | |||||
| Abgeleitet von" Sade ", meinem Vorfahren. Zur Zeit der französischen | |||||
| Revolution, saß er in der Bastille und schrieb Bücher. Bei den Wirren | |||||
| der Revolution kam er frei und wurde Politiker. Obwohl er adlig war, | |||||
| schaffte er es, im wahrsten Sinne des Wortes, den Kopf nicht zu verlieren, | |||||
| sondern an vorderster Front mitzulaufen und das Banner der | |||||
| Unabhängigkeit zu schwenken. Unter Napoleons Herrschaft | |||||
| wurde er wieder inhaftiert und verstarb später. Er war das schwarze | |||||
| Schaf der Familie und wurde mehrfach in die Psychiatrie eingeliefert | |||||
| und später zum Tode verurteilt. | |||||
| Er brachte große Schande über unsere | |||||
| Familie, deswegen ist unser Clan immer bemüht, gut in der | |||||
| Öffentlichkeit dazustehen. Nur auf unserem Familienschloss Lacoste | |||||
| in der Provence werden noch die alten Sitten, die er einst einführte | |||||
| gepflegt. Allerdings in stark abgemilderter Form, versteht sich. | |||||
| Das Chateau Locoste, ist das Chateau, welches ich Hans über - | |||||
| schrieben habe. Es lag wie ein Fluch über den Köpfen unserer | |||||
| Familie und nun hat Hans die Aufgabe, es im Sinne der " de Sade´s " | |||||
| zu führen. Hans schaffte erstmal die Bestrafungen der Frauen, um | |||||
| ihren Willen zu brechen ab und führte das einverständliche Mitein - | |||||
| ander ein. Keine Frau muß gegen ihren Willen, eine Aufgabe erfüllen. | |||||
| Im Gegenteil! Sie machen es jetzt gerne! Wofür jahrhunderte Gewalt | |||||
| angewandt wurde, wird jetzt freiwillig aus Liebe gemacht. Auch wurde | |||||
| die Einzelhaft und Gehirnwäsche, durch Verständnis und Freiheit | |||||
| ersetzt. Hans war das Beste, was unserer Familie passieren konnte. | |||||
| Erst waren die Alten skeptisch, aber seine Erfolge geben ihm Recht | |||||
| und nun sind auch sie zufrieden. Hans hat auch die Ausbildung, in die | |||||
| Öffentlichkeit getragen und das Anrüchige beseitigt. Seitdem haben | |||||
| wir regen Zulauf von jungen Paaren und die Frauen sind ganz verrückt | |||||
| danach sich als Zofen, Sklavinnen und Dienerinnen ausbilden zu lassen. | |||||
| Das Schloss erscheint heute wie ein Hotel und jeden Monat hat Hans | |||||
| eine neue Idee. Letzten Monat zum Beispiel hat er einen magischen | |||||
| Zirkel ins Leben gerufen und man glaubt es kaum, auch dafür gibt es | |||||
| einen Markt. Innerhalb von zwei Wochen waren alle Seminare ausgebucht. | |||||
| Grufty´s aus aller Welt hatten sich angemeldet. Wenn ich bedenke, | |||||
| daß unsere Familie, schwarze Messen immer im Verborgenen abge - | |||||
| halten hatte, dann muß ich fast lachen! Hans macht da einfach ein | |||||
| Seminar draus, praktiziert es ohne Scheu in der Öffentlichkeit und | |||||
| keiner sagt was. Früher hatten wir richtig Probleme, neue Mitglieder | |||||
| für unsere Sache zu gewinnen, Hans hat in nur 2 Jahren, tausende | |||||
| neue Mitglieder geworben, die monatlich einen kleinen Beitrag | |||||
| überweisen und per Newsletter informiert werden. Einfach genial!! | |||||
| Die Einnahmen verwendet er, um das Schloß zu renovieren und | |||||
| einen Teil spendet er regelmäßig an Organisationen, die geschändeten | |||||
| Kindern helfen. Außerdem ist er sehr um Wiedergutmachung bemüht | |||||
| und unterstützt die Familien, denen unsere Schaden zugefügt hat. | |||||
| Dies ist natürlich in unserem Sinne. Alleine hätten | |||||
| wir die Kosten für die Renovierung nicht aufbringen können, so daß | |||||
| wir uns schon Gedanken über einen Verkauf machten. Aber Hans | |||||
| wollte unbedingt dieses Schloss, auch wenn ich ihm davon abgeraten | |||||
| hatte. Es war seine Entscheidung und ich stand in seiner Schuld! | |||||
| Mit den Spenden für wohltätige Organisationen und den Hilfen für die | |||||
| Familien sind wir natürlich auch einverstanden, daß versteht sich von | |||||
| selbst, schließlich haben wir viel gut zu machen. | |||||
| Wie macht er das? Die letzten 3 Jahre war er Tag und Nacht mit mir | |||||
| zusammen! Online! Mein Kind! Er gibt die Befehle und Anweisungen | |||||
| per Internet und wenn er mal Zeit hat, schaut er persönlich nach dem | |||||
| Rechten. Das läuft hervorragend! Vor Ort hat er ein kompetentes Team | |||||
| aus Restauratoren, Ausbildern, Animateuren, Hoteliers und Buchhaltern, | |||||
| die seine Wünsche umsetzen. Ich selbst fliege auch 2 mal im Monat | |||||
| rüber und schaue ob das Projekt Fortschritte macht. | |||||
| G. war zufrieden! Sie hatte jetzt die Informationen, die sie wollte. | |||||
| Sie verabschiedete sich von Andree, mit der Bitte, Hans nichts von | |||||
| dem Gespräch zu sagen. Er willigte ein und sagte zum Abschied: | |||||
| Bis bald! Sie überlegte! Wie meint er das? Bis bald! Nun ja, egal, sie | |||||
| fuhr zurück zu Annika und berichtete, ihr davon, daß Andree immer | |||||
| noch unsterblich in sie verliebt ist, was ihr Herz höher schlagen lies. | |||||
| Sie sagte: Ich wußte, daß er mich nicht freiwillig verlassen hat! | |||||
| Seine Familie steckte also dahinter! Ich muß Andree sehen! Unbedingt! | |||||
| G. sagte ihr das das nicht geht! Du wirst nicht zu ihm durchgelassen. | |||||
| Annika setzte sich, schlug ihre Hände vors Gesicht und fing bitterlich | |||||
| an zu weinen. G. setzte sich neben sie, gab ihr Trost und versprach | |||||
| einen Weg zu finden. Annika hebt den Kopf, sah G. an und fragte: | |||||
| Ist das dein Ernst? Sie nickte und nahm sie in den Arm. Das bekommen | |||||
| wir schon hin! | |||||
| Teil 6 | |||||
| Die Abreise | 02.03.2009 | ||||
| Nachdem sich Annika wieder beruhigt hatte, verließ G. sie und fuhr auf | |||||
| dem direktem Weg zu Hans. Schon als sie die Auffahrt hoch kam, sah | |||||
| sie, daß Hans schwarzer Benz nicht auf dem Hof stand. Komisch, | |||||
| dachte sie! Eigentlich müßte er mich doch erwarten! Die 3 Tage sind | |||||
| um und er wollte doch eine Entscheidung von mir. Sie stellte ihren | |||||
| Wagen vor dem Haus ab und spurtete die Treppen hoch. | |||||
| Ingrid, die schwedische Haushälterin begrüßte mich und sagte, daß | |||||
| ihr Herr vor 3 Tagen, kurz nachdem sie das Haus verlassen hatte, | |||||
| abgereist sei. Ich verstand gar nichts mehr! Hat er irgendwas gesagt? | |||||
| Er sagte, daß er eine Nachricht für Madame im Büro hinterlassen hätte! | |||||
| G. lief ins Büro, fand einen Brief von Hans und riss ihn auf. In ihrer | |||||
| Hektik zerriss sie den Brief ohne es zu merken. Begierig las sie die | |||||
| Worte von Hans. | |||||
| Liebe G. geliebte G. | |||||
| Ich weiß, daß du jetzt todtraurig bist, weil ich nicht da bin, aber das | |||||
| muß du nicht. Ich bin schon mal in die Provence vorgeflogen, um alles | |||||
| für die Zeremonie und dein Eintreffen vorzubereiten. Ich war mir sicher, | |||||
| daß du dich für unsere gemeinsame Zukunft entscheiden würdest, | |||||
| hatte aber nicht damit gerechnet, daß du solange dafür brauchst. | |||||
| Mir war vom ersten Augenblick an klar, daß wir zusammen gehörten, | |||||
| da gab es keinen Zweifel für mich. Und nun erwarte ich dich sehnsüchtig. | |||||
| Ich bitte dich, das pinke Lederkleid anzuziehen und zu mir zu kommen. | |||||
| Der Privatjet von Andree steht auf dem Flugplatz bereit und ein | |||||
| Limousinenservice wartet nur auf deinen Anruf, um dich abzuholen. | |||||
| Die Nummer lautet ……….. und dann endete der Brief. Scheiße, | |||||
| Scheiße, Scheiße!!!! Wo ist diese verkackte Nummer!!!! G. suchte | |||||
| das ganze Büro nach dem Umschlag ab. In ihrer Euphorie hatte sie, | |||||
| ihn achtlos über die Schulter geschmissen und so segelte er seelenruhig | |||||
| in das Feuer, des offenen Kamins. Auf die Idee kam G. jetzt auch und | |||||
| stocherte wie wild in den lodernden Flammen herum. Eine kleine | |||||
| brennende Ecke konnte sie noch retten, der Rest wurde Opfer der Flammen. | |||||
| Sie trat zum Fenster um besser sehen zu können, was auf dem | |||||
| verkohltem Stück Papier stand, aber außer …… ich! konnte sie darauf | |||||
| nix mehr erkennen. Sie setzte sich erstmal auf den schweren Eichen - | |||||
| sessel aus der Rococo Zeit und fragte sich jetzt: Was nun? Da kam | |||||
| ihr eine Idee! In einem alten Kriminalfilm hatte sie mal gesehen, wie | |||||
| man durchgedrückte Schrift auf einem Schreibblock wieder sichtbar | |||||
| machen kann. Die Idee fand sie richtig gut und so suchte sie sich einen | |||||
| Bleistift, spitzte ihn an und rieb ihn über das Papier. Es klappte! Man | |||||
| konnte sehen was vorher auf dem Block notiert wurde. Sie war stolz | |||||
| auf sich! Außer einem Herzen mit ihren Initialien, konnte G. auch eine | |||||
| Telefonnummer erkennen. In der festen Überzeugung, daß es sich um | |||||
| die Nummer aus dem Brief handelte, rief sie da an. Es meldete sich | |||||
| eine Schwester Monika! G. war ja schon einiges von Hans gewohnt, | |||||
| deswegen störte sie es nicht weiter. G. sagte, daß sie die Freundin | |||||
| von Hans wäre und……., da unterbrach sie die Schwester. Sagen sie | |||||
| Herrn Berger bitte, daß es seiner Mutter schon wieder viel besser geht. | |||||
| Sie hat den Schlaganfall gut überstanden und befindet sich auf dem | |||||
| Weg der Besserung. Herr Berger? G. hörte den Namen zum ersten | |||||
| Mal. G. sagte: Das muß ein Missverständnis sein, ich wollte einen | |||||
| Limousinenservice anrufen. Ohh, sagte Schwester Monika! Ich nahm | |||||
| an, daß sie sich über das Befinden ihrer Schwiegermutter erkundigen | |||||
| wollten, weil die Nummer, die im Display auftauchte, die von Herrn | |||||
| Berger sei und da er schließlich jeden Tag, mehrfach anrief, dachte | |||||
| sie….. G. fragte: Wo liegt denn Frau Berger? Frau Berger liegt in | |||||
| einem Privatsanatorium, in der Eichenstrasse. Sie fragte Schwester | |||||
| Monika, ob es Umstände macht, wenn sie schnell mal, für | |||||
| ein paar Minuten vorbei kommen würde. Schwester Monika, verneinte | |||||
| es und sagte, das die alte Dame sich über Besuch sehr freut. | |||||
| G. setzte sich in ihren Wagen und düste schnell mal rüber. Hans | |||||
| würde es ihr sicher verzeihen, wenn sie ein paar Minuten später | |||||
| kommt. Schwester Monika erwartete sie schon und brachte sie | |||||
| zu dem Zimmer von Frau Berger. Sie klopfte und meldete uns an. | |||||
| Hans Mutter saß in einem großen bequemen Sessel und schaute | |||||
| durch die Terrassentür auf den Teich, wo sich 2 Enten anschnatterten. | |||||
| G. sprach sie an, aber sie reagierte nicht. Schwester Monika meinte, | |||||
| dies läge an den Nachwirkungen des Schlaganfalles und sei ganz | |||||
| normal. Früher sei sie eine lebenslustige Frau gewesen, bis ihr Mann | |||||
| starb. Die Beiden hatten sich sehr geliebt und sie hat den Schmerz | |||||
| nie verwunden. Herr Berger hat seine Mutter vor 8 Jahren in das | |||||
| Institut gebracht und da war sie schon apathisch. Den Ärzten war | |||||
| das ein Rätsel, konnten aber nichts für sie tun. Meinten aber, daß der | |||||
| Tot ihres Mannes nicht der Auslöser für die Apathie war. G. hatte | |||||
| Mitleid mit der alten Dame und drückte ihre mit Altersflecken bedeckte | |||||
| Hand. Sie sagte: Ich werde sie jetzt öfter besuchen kommen, immer | |||||
| dann, wenn ich Zeit habe. G. erhob sich, bedankte sich bei Schwester | |||||
| Monika und ging durch die geöffnete Terrassentür ins Freie. Sie | |||||
| genoss die Ruhe und den Frieden. Bevor sie sich auf den Weg zu | |||||
| ihrem Wagen machte, zündete sich G. eine Zigarette an. Die alte | |||||
| Dame, die seit 8 Jahren nicht mehr gesprochen hatte und nur noch | |||||
| apathisch in ihrem Stuhl saß, schrie plötzlich: Feuer!!! Es brennt!!!! | |||||
| G. schaute verdutzt auf die Flamme ihres Feuerzeuges. Schwester | |||||
| Monika rief sofort den behandelnden Arzt, der umgehend erschien | |||||
| und die alte Dame untersuchte. Er sagte: Ein Wunder ist geschehen! | |||||
| Endlich hat sich die Blockade gelöst! G. stand immer noch, wie dumm | |||||
| da und starrte auf das Szenario. Die Frau redete und redete! Davon, | |||||
| daß ihr das Feuerzeug im Wagen runtergefallen ist, daß ihr Mann, | |||||
| ihr bei der Suche halt und dabei gegen einen Baum fuhr. Wie er in | |||||
| ihren Armen starb und plötzlich überall Flammen waren. Wie sie aus | |||||
| dem Wagen kletterte und dann bewußtlos wurde. Wau! dachte G. | |||||
| Ein ganz schöner Hammer! Man gab der alten Dame ein Beruhigungs - | |||||
| mittel, weil man Angst vor einem Rückfall hatte. Der Arzt kam auf | |||||
| G. zu und bedankte sich bei ihr. Wir hatten schon die Hoffnung auf - | |||||
| gegeben, aber jetzt sehe ich gute Chancen, daß sie wieder ganz | |||||
| gesund wird. Sagen sie das bitte Herrn Berger. | |||||
| Herrn Berger? Ach, verdammt, daß Flugzeug! G. hastete zu ihrem | |||||
| Wagen und machte sich auf den Weg zu Andree. Telefonisch gab | |||||
| sie ihm schon mal durch, daß sie in Kürze dort eintreffen wird, um | |||||
| ……… Das Kleid! Ich hatte das verdammte Kleid vergessen. Die | |||||
| nächste Abfahrt war ihre. Andree sagte sie: Sorry habe was vergessen, | |||||
| melde mich später. Mit Höchsttempo raste sie zu ihrem | |||||
| Häuschen und stürmte die Wohnung. Die Boots lagen unter dem Tisch | |||||
| in der Stube, diese schnappte sie sich und sprintete ins Schlafzimmer | |||||
| wo das Kleid auf dem Bett lag. Sie zog sich schnell aus und das Kleid | |||||
| an. Dabei erkannte sie, daß sie beim Ausziehen, doch mehr kaputt | |||||
| gemacht hatte, als sie annahm. So konnte sie sich in der Öffentlichkeit | |||||
| nicht sehen lassen. Annika mußte helfen! | |||||
| G. rannte zu Annika rüber und klingelte Sturm. Annika öffnete die Tür | |||||
| und fragte, wo es brennt. Du muß mir ganz schnell helfen! G. zeigte ihr, | |||||
| das Kleid. Annika faßte sich ans Kinn und sagte: Da kann ich auch | |||||
| nicht mehr viel machen. Das Ding ist hin! G. war völlig verzweifelt. Annika | |||||
| fragte, warum es denn ausgerechnet dieses Kleid sein muß und G. sagte | |||||
| ihr, daß Hans es so wolle, wegen der Zeremonie. Annika kam eine Idee! | |||||
| Für die Zeremonie sagst du? Sie öffnete die schwere Aussteuertruhe und | |||||
| holte ein in Folie eingepacktes schneeweißes Angora Kostüm mit Top | |||||
| Oberteil raus. G. war begeistert, aber das kann ich doch nicht anziehen! | |||||
| Annika sagte: Doch das kannst du! Das ist das Kleid, in dem ich meine | |||||
| Signierung von Hans bekommen habe! G. zog es an und es passte perfekt. | |||||
| Als sie so vor dem Spiegel posierte, fingen beide lauthals an zu lachen. | |||||
| Das geht ja gar nicht! Zu dem schneeweißen Kleid trug sie die pinkfarbenen | |||||
| Boots. Annika ging wieder zur Truhe und holte ein Paar weiße Spikeheels | |||||
| aus einem Karton. Die habe ich nur einmal getragen und sind wie neu. G. | |||||
| zog sie an und sie waren ihr eine Nummer zu groß, aber mit ein paar | |||||
| Taschentüchern hier und da, paßten auch die. G. drehte sich abermals | |||||
| vor dem Spiegel und erkannte, daß hauchdünn ein Kettenherz auf der | |||||
| Rückenfläche eingearbeitet wurde. Annika verfiel in Melanchonie, und | |||||
| sagte dies hatte mir Hans zur Signatur geschenkt. G. ging zu Annika, | |||||
| nahm sie in den Arm und sagte: Ich werde es in Ehren halten und wischte | |||||
| die Tränen in ihrem Gesicht weg.! Danke!! G. fragte, ob sie nicht mit ihr | |||||
| kommen wolle, doch Annika lehnte, wegen der Kinder ab. G. setzte sich | |||||
| mit Andree in Verbindung, daß sie jetzt auf den Weg zum Flugplatz sei. | |||||
| Er sagte, wird auch Zeit, weil in einer halben Stunde, der Flugplatz wegen | |||||
| schlechtem Wetter geschlossen wird. Wie verabredet trafen sie sich | |||||
| auf dem Flugfeld und checkten ein. Der Jet wartete schon mit laufenden | |||||
| Triebwerken und herabgelassener Gangway auf seine Passagiere. | |||||
| Teil 7 | |||||
| Der Flug | 03.03.2009 | ||||
| Gerade noch rechtzeitig hob der Jet ab und Andree sagte lächelnd: | |||||
| Siehste! Ich sagte doch bis bald! G. schmollte. Andree betrachtete | |||||
| sie und sagte: Irgendwo her kenne ich das Kleid! G. lächelte und sagte: | |||||
| Na dann überleg mal! Er überlegte, kam aber nicht drauf und G. hütete | |||||
| sich, es ihm zu sagen. Wenn es wirklich der wichtigste Tag in seinem | |||||
| Leben war, dann fällt es ihm wieder ein. Sie drehte ihren Kopf zum | |||||
| Fenster und schaute in die schwarze verregnete Nacht. Das Flugzeug | |||||
| wurde ganz schön durchgeschaukelt und kam nur schwer auf Höhe. | |||||
| Andree trank seinen Kaffee und meinte zu ihr: Wir müßen noch etwas | |||||
| mit deinem Make Up machen! Sie schaute ihn verdutzt an, kramte | |||||
| dann aber ihren Spiegel aus der Handtasche, um einen Blick reinzuwerfen. | |||||
| Er hatte recht. Ich sehe schrecklich aus. Was mach ich nur? Sie | |||||
| kippte den gesamten Inhalt ihrer Handtasche auf dem Sitz neben sich | |||||
| aus und sammelte alle Utensilien für die Restauration zusammen. | |||||
| Andree lachte: Mensch G., das brauchst du nicht! Geh mal nach hinten! | |||||
| Sie erhob sich und wankte wie eine Betrunkene in das Heck der | |||||
| Maschine. Hinten in der Ecke war ein Schminktisch mit im Halbkreis | |||||
| angebrachten Lampen aufgebaut. Als sich G. setzte und gerade anfangen | |||||
| wollte, ihre Lippen nachzuziehen, öffnete sich der Vorhang und ein | |||||
| ganzes Team von Hairstylisten, Visagisten und Naildesignern stürzte | |||||
| sich auf sie. Trotz des Schaukelns und Wackelns lieferten sie ein | |||||
| perfektes Ergebnis ab. Nach einer Stunde stolzierte sie zurück zu | |||||
| Andree, der in Ruhe eine Zigarre rauchte und die aktuelle Zeitung las. | |||||
| Als er sie sah, legte er seine Zigarre und die Zeitung weg und setzte | |||||
| sich gerade hin. Ich muß sagen, daß du toll aussiehst! Hans wird | |||||
| ausflippen, wenn er dich sieht! Nun müßen wir uns aber auf die | |||||
| Zeremonie vorbereiten. Es gibt einiges was du wissen solltest! | |||||
| Zum einen möchte ich dich davon in Kenntnis setzen, daß Hans den | |||||
| Hotelbetrieb für die Zeremonie eingestellt hat. Es werden nur die | |||||
| engste Familie und die zur Zeit in Ausbildung befindlichen Personen | |||||
| zugegen sein. Die in Ausbildung befindlichen haben strikte Verhaltens- | |||||
| regeln, also wunder dich nicht, wenn keiner mit dir spricht oder dich | |||||
| anschaut. Auf beiden Seiten des Altars wird die Familie " de Sade " | |||||
| sitzen und darauf achten, daß die Feierlichkeiten streng nach den | |||||
| Regeln durchgeführt werden. Nach der Zeremonie hast du die einmalige | |||||
| Gelegenheit, eine Bitte an den Clan zu stellen. Überlege gut, was du | |||||
| dir wünscht! Danach hast du kein Recht mehr dazu. Alle weiteren | |||||
| Anfragen müßen dann über den Herrn, also Hans getätigt werden. | |||||
| Er redete und redete, G. hörte schon lang nicht mehr hin und irgendwann, | |||||
| fielen ihr die Augen zu. | |||||
| Teil 8 | ||||||
| Die Ankunft | 04.03.2009 | |||||
| G. hatte den Rest des Fluges verschlafen, die Anstrengungen der letzten Tage | ||||||
| hatten sie doch arg gebeutelt. Gegen Morgen landeten sie auf einem | ||||||
| kleinen Privatflugplatz in der Provence. Die Ansage des Kaptains bekam sie | ||||||
| nicht mit, so daß G. durch das ruppige Aufsetzen der Räder geweckt wurde. | ||||||
| G. warf einen Blick aus dem Fenster und sah eine schwarze Stretchlimo | ||||||
| neben der Flugbahn stehen. Zwei in schwarz gekleidete Männer, mit Sonnen - | ||||||
| brillen, sprachen hektisch in ihre Mikrophone, während sie das Gelände | ||||||
| sondierten. Langsam kam der Jet in seiner Endposition, neben dem Wagen | ||||||
| zum Stehen. Der Steward wartete das OK der Sicherheitsleute ab, bevor er | ||||||
| die Tür öffnete. Als die Gangway ausgefahren wurde, strömte ein lieblicher | ||||||
| Duft mit der Morgenfrische in das Innere des Flugzeugs und alle atmeten | ||||||
| tief durch. Während Andree und G. ihre Gurte lösten, vernahm man | ||||||
| hektisches Treiben am Hintereingang. Die Stylisten verließen vollbeladen | ||||||
| mit allerlei Köfferchen, eilig das Flugzeug. Wie eine Horde aufgeschreckter | ||||||
| Hühner gackerten sie durcheinander und jeder wollte der Erste sein. | ||||||
| Für die Ungeduldigen stand ein Kleinbus hinter der Limousine bereit. | ||||||
| G. folgte Andree zur Tür, wo schon die Flugbegleiter warteten und sich | ||||||
| für den Mitflug bedankten. Andree ganz " Gentleman Like ", lies G. zuerst | ||||||
| aussteigen. Das Licht der morgentlichen Sonne drang durch die Tür | ||||||
| ins Innere, so daß G. kaum was sehen konnte. Eine Sonnenbrille hatte | ||||||
| sie natürlich nicht eingesteckt, so mußte eine Hand über den Augen | ||||||
| reichen. G. trat heraus und eine wohlige Wärme empfing sie. War schon | ||||||
| was anderes als in Deutschland, wo die letzten Tage, grau in grau waren. | ||||||
| Einer der " Man in Black " öffnete die Tür für G. und sprach in sein Mikro: | ||||||
| Sie kommen! Aufpassen! Als G. am unteren Ende der Gangway ankam, | ||||||
| sah sie Standarten an den Kotflügeln der Stretchlimo. Sie dachte immer | ||||||
| das dies nur Staatsmännern vorbehalten war, erkannte aber, daß anstatt | ||||||
| einer Länderfahne, das Kettenherz im Wind wehte. Bevor sie sich in die | ||||||
| Limo setzte, warf sie erstmal einen Blick hinein.Die Limo war ganz in | ||||||
| weißem Leder gehalten, dies gefiel G. und paßte wunderbar zu ihrem | ||||||
| Kostüm. Sie rutschte gleich ganz durch, damit auch Andree bequem | ||||||
| einsteigen konnte. Der Bodyguard schloß die Tür, während der Fahrer | ||||||
| uns mit " Bonjours Madame at Monsieur and Welcome in France | ||||||
| begrüßte. Die Limo setzte sich in Bewegung und fuhr Richtung Tower. | ||||||
| Am Ende der Runway gesellte sich noch eine Motorradescorte, bestehend | ||||||
| aus 4 schweren Harleys zu uns, die uns von vorne und hinten Deckung | ||||||
| gaben. G. fühlte sich, wie die First Lady, als sie das Flughafengelände | ||||||
| verließen und auf die staubige Landstrasse einbogen. Andree sagte zu G., | ||||||
| in zweieinhalb Stunden sind wir da! Die Fahrt nahm kein Ende und | ||||||
| G. langweile sich fürchterlich. Auf der einen Seite war sie froh, Hans | ||||||
| bald wieder zu sehen, auf der anderen, hatte sie Angst vor der Zeremonie. | ||||||
| Aber am Schlimmsten war hier rumzusitzen und nix tun zu können. | ||||||
| Die Musik, die der Fahrer einspielte, war auch nicht der Bringer! Mein | ||||||
| Gott, wir sind in Frankreich, daß Land der Chansons, das Land der | ||||||
| Edith Piaf und was hört man? Techno und Hipp Hopp. Grausam! | ||||||
| Das Brummen des Motors und der Air Kondition war monoton, und | ||||||
| nervte. Naja, wenigstens angenehm kühl war es, weil man die verspiegelten | ||||||
| Fenster nicht öffnen konnte. Die vorausfahrenden Motorräder wirbelten | ||||||
| so viel Staub auf, daß unser Fahrer kaum was sehen konnte. | ||||||
| Noch ne Stunde! Das hielt sie nicht aus! Anhalten rief sie! | ||||||
| Andree fragte, was los sei. Ich muß hier mal raus und in Ruhe eine | ||||||
| rauchen! Ok, sagte Andree und gab dem Fahrer ein Zeichen. Der | ||||||
| nächste Rastplatz war nur 4 KM weiter und dort fuhren wir raus. | ||||||
| G. setzte sich auf eine Bank und rauchte, während Andree mit | ||||||
| Hans telefonierte und sie ankündigte. G. genoss die wärmende | ||||||
| Sonne auf ihrer Haut. Es war fast wie im Sommer, die Vögel | ||||||
| sangen und weit und breit war kein Motorlärm zu hören. Das einzige | ||||||
| was störte, waren die Jungs der Escorte, die sich angeregt | ||||||
| über die schlechten Strassenverhältnisse unterhielten. Andree | ||||||
| kam zu G. und fragte, ob es weiter gehen kann, weil der Zeitplan | ||||||
| eng gesteckt war und die Gäste warteten. G. drückte ihre halb gerauchte | ||||||
| Zigarette aus und begab sich widerwillig in Richtung Wagen. | ||||||
| Der Konvoi nahm wieder Fahrt auf und das Tempo wurde erhöht. | ||||||
| Langsam wurde das Gelände bergiger und die Temperatursprünge | ||||||
| größer, als Andree zu ihr sagte: Schau mal! Das ist das Chateau | ||||||
| Lacoste! Der Wagen fuhr gerade über einen Bergkamm und man | ||||||
| konnte einen Blick auf das Chateau werfen. Es sah genau so | ||||||
| aus, wie man sich eine Burg aus dem Mittelalter vorstellte. Nur | ||||||
| befanden sich die mächtigen Türme an allen vier Ecken und hohen | ||||||
| Mauern aus Granitblöcken noch im Aufbau. So hatte sich G. ihr | ||||||
| Traumschloss nicht vorgestellt. Was war passiert? Andree sagte ihr, | ||||||
| daß die Burg im 2. Weltkrieg, der Resistanz als Unterschlupf diente | ||||||
| und die Deutschen deshalb die Burg zerstörten. Wir sind aber bemüht | ||||||
| sie im alten Glanz auferstehen zu lassen. Das Hauptportal, der große | ||||||
| Saal und viele Teile des Wohntracks sind schon fertig, so daß wir den | ||||||
| Betrieb aufnehmen konnten. Für einen Augenblick verschwand das | ||||||
| Chateau aus ihrem Blickfeld, weil in Talnähe ein Wald die Sicht versperrte. | ||||||
| In G.´s Gehör knackte es, dies waren die Auswirkungen der verschiedenen | ||||||
| Höhen in den Bergen , die sie durchquerten und wird in Fachkreisen, Druckausgleich | ||||||
| genannt. Sie bewegte mehrfach den Kiefer hin und her und es verschwand. | ||||||
| Nachdem sie den Wald durchquert hatten, erschien ihnen das | ||||||
| Schloss in voller Größe. Die Kolonne näherte sich dem Schloss. | ||||||
| Hmmh, sagte G. keine herabgelassene Zugbrücke, die einen breiten | ||||||
| Burggraben überspannt, aber zwei riese Götzen, die auf beiden Seiten | ||||||
| des Eingangs hockten und wehende gigantische Fahnen mit dem | ||||||
| Kettenherz als Emblem. Der Konvoi hielt vor dem Eingangsportal, der | ||||||
| in einen Hang gebauten Burg und Andree sagte: So, wir sind da! | ||||||
| Teil 9 | |||||
| Im Schloss | 05.03.2009 | ||||
| Hans wartete schon am Absatz der Treppe, lächelte und stürmte | |||||
| zum Wagen. Überschwänglich riss er die Tür der Limo auf, zog G. | |||||
| raus und küsste sie minutenlang ab. Türlich verschmierte dabei ihr | |||||
| Lippenstift, aber im Hintergrund konnte man schon das aufgeregte | |||||
| Gackern der Stylisten hören, die vollbepackt die lange Treppe hoch | |||||
| gingen. Die werden das schon wieder richten. Hans fragte ob sie eine | |||||
| gute Reise gehabt habe und G. erzählte von der schrecklich langen | |||||
| Fahrt. Was sie nicht verstand war, warum sie in der Pampa landen | |||||
| mußten, wenn Avignon und Marseille, 20 und 60 Km weg sind? | |||||
| Hans erklärte ihr, daß dies aus Sicherheitsgründen so sein mußte, | |||||
| weil niemand wissen sollte, daß die Familie " de Sade " im Lande | |||||
| ist. Viele Organisationen verurteilen, was wir hier tun! | |||||
| Er nahm sie bei der Hand und sagte: Na ja, nun bist du ja hier und alles | |||||
| ist gut! Er drehte sich mit ihr um und legte seinen Arm um ihre | |||||
| Schulter. Sie standen jetzt vor dem gewaltigen Eingangsportal und | |||||
| Hans fing an zu schwärmen. Dies haben wir in den letzten Jahren | |||||
| neu wieder aufgebaut und dies soll….. und das wird …... | |||||
| G. sah, wie Andree sich mit einem fremden Mann unterhielt und fragte | |||||
| Hans, wer das sei! Er sagte, das ist Pierre , ein bekannter | |||||
| Modeschöpfer, der uns beim Wiederaufbau hilft und ohne seine | |||||
| Unterstützung hier vor Ort, würde nichts laufen. Ein wahrer Freund! | |||||
| Wollen wir! sagte Hans und Hand in Hand erklommen sie die lange | |||||
| Treppe. Hans und G. betraten die große Festhalle, wo viele Menschen | |||||
| fleißig am Dekorieren waren. Hier wird später die Zeremonie statt finden, | |||||
| aber wir haben noch Zeit. Er brachte G. zu ihrem Zimmer und bat sie | |||||
| sich auszuruhen. Als er ihr zum Abschluß einen Kuss gab, sagte er | |||||
| ihr: Schickes Kostüm hast du an! Irgendwo her kenne ich das! und | |||||
| zwinkerte mit dem Auge. Das Zimmer war spartanisch eingerichtet | |||||
| langte aber um sich auszuruhen. G. zog die Schuhe aus legte das | |||||
| Kostüm sauber über die Stuhllehne und sprang auf das Bett. | |||||
| Völlig fertig durch die hohen Temperaturen, des sonnigen | |||||
| Tages, hier nur ein paar Kilometer von der Cote d Azur entfernt, schlief | |||||
| sie selig ein. | |||||
| G. schlief sehr unruhig! Schon als sie die große Festhalle betrat, verspürte sie ein | |||||
| beklemmendes Gefühl, welches sie jetzt auch im Schlaf Heim suchte. G. spürte | |||||
| das der Geist von jemand anderen hier im Raum war und mit ihr Kontakt | |||||
| aufnehmen wollte. Wie im Trance öffnete sie die Augen und erkannte die | |||||
| Silhouette eines Mannes, der weißes lockiges Haar hatte und ein weißes Rüschen - | |||||
| hemd trug. Wer bist du, fragte G. Ich bin der Marquis de Sade, Gründer des Ketten - | |||||
| herzordens und Wächter des Schmerzes. Was willst du? Ich will dich mein Kind! | |||||
| Heute nach der Zeremonie wirst du für alle Zeit mir gehören. Wie all die anderen | |||||
| wirst du unter meinem Bann stehen. G. war fasziniert von seiner Ausstrahlung und Aura. | |||||
| Ja Meister, ich will dir gehören! Er näherte sich G. und sie verspürte einen Schauder. | |||||
| Es bildete sich eine Gänsehaut und ihre kleinen Härchen stellten sich auf. Sein Atem | |||||
| war eiskalt, wie der Kuss des Todes, gleichzeitig konnte sie die Qualen der vielen | |||||
